Tut nichts! Der Jude wird verbrannt!
23/05/2010 4 Kommentare
Alle Juden der Welt zusammengenommen ergeben gerade mal 0,22% der Gesammtbevölkerung. 99,78% der Bevölkerung werden somit von Nicht-Juden gestellt. Dennoch hält sich der wackere Glaube vom starken und vor allem stets präsenten Juden. Es ist geradezu amüsant wieviel Menschen an die Macht der Juden glauben. Wenn man diese Menschen nun fragt, wie es denn um den Einfluss der Holländer (0,25% der Gesamtbevölkerung), der Deutschen (1,22%), der Chinesen (19,5 %), der Muslime (19,26%) oder der Christen (31,11%), bestellt sei, schauen diese Menschen nur ganz verwirrt, ganz so als habe man gerade eine völlig absurde Frage gestellt. Nur die Frage nach dem Einfluss der Juden ist selbstverständlich nicht absurd.
Die Juden sind halt etwas ganz besonderes. Und weil sie etwas ganz besonders sind, müssen sie sich auch ganz besonders benehmen. Sie sollen brav und anständig sein, wie ein wohlerzogenes Kind, das zur Vergewaltigung zum lieben Onkel geschickt wird. Solange sich Juden schön abschlachten lassen, werden sie von allen geliebt; aber wehe, sie fangen an, sich zu wehren, dann hört der Spaß auf. Der Israel-Gaza-Konflikt von Anfang 2009 ist dafür das beste Beispiel.
Das Problem wie immer nicht erkannt. Es besteht ein riesen Unterschied zwischen Juden und Israelis. Im Staate Israel zu leben, heißt nicht das man Jude ist. Ich kenne viele Israelis, die nicht Jude sind und die Juden dick haben. Dazu gehört z.B. die Familie, deren Vater und Ehemann im sog. 6 Tage-Krieg der Panzerkommandant war, der auf dem Foto, das man bei Reuters finden kann neben dem damaligen Verteitigungsminister Moshe Dahjan stand.
Vielmehr ist es das Problem, das die Juden den Diamantenhandel und Edelmetallhandel kontorllieren. Amsterdam, Rotterdam etc. Antisemitismus. Toller Begriff. Adolf Hitler lebt wie eh und je. Es geht doch nicht darum, die Juden abzumurksen, es sollte mehr darum gehen, das Religionen endlich aus dem öffentlichen Leben verbannt werden. Üben die Religionen ihren Kult in ihren Häusern aus, kein Problem. Nur da sollten die Religionen auch bleiben.
Und nun zum Artikel. Vergleiche Jude, Holländer, Moslem, Deutscher???? Äpfel mit Birnen vergleichen? Das eine ist eine Religion, das andere eine sog. Nationalität.
Michael Halbscheffel
Leider ist das wahr… Man muss keinesfalls mit der Politik der aktuellen Regierung in Israel übereinstimmen, um den Antisemitismus zu erkennen, der oft hinter dem “Antizionismus” der Rechten und Teilen der Linken steckt. Das geht schon länger zurück. Im Zuge einer der leider zahlreichen Auseinandersetzungen im nahen Osten – ich galube es war anläßlich der grauslichen Vorfälle von Sabra und Shatillah – wurde ich von linken Freunden zur Bildung eines Solidaritätskomitees eingeladen. In Abscheu vor den Vorfällen und meinem Entsetzen über das wohlwollend-passive Verhalten der israelischen Armee ging ich zur Gründungssitzung, die ich alsbald wieder verließ. Zum einen “vergassen” die Organisatoren, die wahren Täter, nämlich die maronitische Falange zu bennenen, zum anderen forderten sie zum Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen auf; als erstes zum Boykott israelischer Banken. Auf meine Frage, welche israelische Bank denn in Österreich ansässig sei (nämlich keine!), blieben die Organisatoren die Antwort schuldig. Allerdings mußte ich mi anhören, dass die Linke immer Freunde und Beschützér der Juden und daher das Komitee vor jedem Antisemitismusverdacht erhaben sei. Ich habe – wenig überaschenderweise – das Komitee verlassen, war dann allerdings ehrlich überrascht, wer den Aufruf aller unterschrieben hatte.
Wie man Kritik an Israel äußern kann, sieht man beispielsweise hier: http://www.jcall.eu
Ja, die Linke pflegt ihre eigene Variante des Antisemitismus, die sich hinter dem Antizionismus verbirgt.
Ich bin allerdings der Ansicht, dass der Weg zum Frieden im Nahen Osten über die Palästinenser führt. Der Westen erzeugt einseitigen Druck auf Israel, wie man an der Außenpolitik der Obama Administration gut sieht, aber die Palis bleiben außen vor. Fayad macht zwar einen positiven Eindruck, hat aber nicht die Macht, sich intern gegen die Hamas und die radikalen Flügel seiner Partei durchzusetzen. Außerdem bin ich nicht ganz sicher, ob er auf arabisch das selbe sagt wie in den Interviews mit den westlichen Medien. Solange das so ist, wiegt das Sicherheitsbedürfnis Israels schwerer.
in der einseitigen Kritik an Israel liegt auch meine Kritik an JCall. beer7 schreibt dazu: “JCall uebersieht geflissentlich, dass Israel genau die politische Fuehrung hat, die das Volk gewaehlt hat. Auch heute zeigen alle Umfragen, dass die Mehrheit der Israelis hinter ihrer Regierung steht. Trotz aller Lippenbekenntnisse zum Selbstbestimmungsrecht der Israelis, halten die Organisatoren und die Unterzeichner von JCall dafuer, dass sie besser wissen, was fuer Israel gut ist.”
Zum Thema passend noch ein Interview von Stefan Frank mit Fiamma Nirenstein:
“Bevor man über einen palästinensischen Staat spricht, sollte man die Palästinenser suchen, die eine demokratische Gesellschaft aufbauen wollen, und sie unterstützen. Es wäre keine gute Idee, einen palästinensischen Staat zu gründen, der den Terrorismus fördert und einen neuen Krieg anzettelt. Seit 1948 haben die Palästinenser alle Teilungspläne zurückgewiesen, weil ihr wahres Ziel die Zerstörung Israels ist.”
http://www.lizaswelt.net/2010/05/israel-ist-eine-art-wundergesellschaft.html