Highway to Hellas

Griechenland: ein altes, verrostetes Wrack, umzingelt von zweihundert Meter steil aufragenden Felswänden. Das Wrack ist der Staat, der Staat ist das Wrack. Pittoreske Ausweglosigkeit.

Normalerweise erfüllt es einen mit Stolz, Hellene zu sein. Griechenland ist ein wunderschönes Land, Hunderte Inseln, eine fast 14 000 Kilometer lange Küste und eine noch längere Geschichte. Kein anderes Land hat die westliche Zivilisation mehr geprägt als unseres. Wir rühmen uns, direkte Nachfahren der alten Griechen zu sein. Wir lieben unser Land, aber so wie Ioannis Makrogiannis trauen wir unserem Staat nicht eine halbe Seemeile über den Weg. Das ist das große Paradoxon der griechischen Identität: Unser Staat ist unser natürlicher Feind.

Alexandros Stefanidis, Süddeutsche Zeitung Magazin

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Eine Antwort auf Highway to Hellas

  1. wolfgang66 sagt:

    Warum wollen die Griechen entgegen jeder wirtschaftlichen Vernunft den Euro behalten?

    vgl.:
    http://wolfgang66.wordpress.com/2010/05/04/staatsbankrott-ursachen-und-folgen/

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