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Ein Gespenst geht um

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Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des Zionismus. Alle Mächte der alten und der neuen Welt haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der amerikanische Präsident, schwedische Intellektuelle und deutsche Polizisten.

Als ich in einer österreichischen Kleinstadt ins Gymnasium ging, lag Auschwitz gerade einmal 30 Jahre zurück. Die Täter lebten mitten unter uns. Als Richter, Lehrer, Ärzte oder einfache Arbeiter. Es war die Zeit der letzten großen Nazi-Prozesse, die sich meist kurz zusammenfassen ließen: die Täter kamen ungeschoren davon. Angesichts der monströsen Verbrechen der Nazis erschien uns die Normalität des Schweigens außerhalb von Schule und Universität unfassbar. Während die älteren Generationen »einen Schlussstrich ziehen« wollten, quälte uns die Frage nach der Schuld und der persönlichen Verstrickung unserer Eltern und Großeltern in den Massenmord an den Juden. Für einen pubertierenden Jugendlichen war die Vergangenheit damals allgegenwärtig, die Gegenwart eines kleinen Landes im Nahen Osten hingegen weit entfernt. Der Generationenkonflikt lag so viel näher als der Nahostkonflikt.

Aber eines war klar, damals an der Schule und später an der Uni: Niemals würden wir es zulassen, dass jemals wieder ein ähnliches Verbrechen geschehen würde. Weder an den Juden noch an sonst jemandem. In der Praxis hat allerdings schon damals kaum jemand hingesehen, als die Khmer Rouge ein Viertel ihrer Bevölkerung ausgerottet haben. Und als 1994 in Ruanda innerhalb von drei Monaten fast eine Million Tutsis abgeschlachtet wurden – unter dem Schirm der UNO und den Augen der Weltöffentlichkeit – hat es hierzulande nicht einmal für eine Lichterkette gereicht. Hätten die Hutus statt der Tutsis die Berggorillas niedergemetzelt, hätten wir ihnen das sicher nicht so einfach durchgehen lassen. Wie auch immer. Zumindest der Antisemitismus war irgendwann als Thema abgehakt. Erledigt. Wir doch nicht. Nicht unsere Generation. Antisemiten, das waren die anderen, die Gestrigen.

Schnitt.

30 Jahre später ist der Antisemitismus wieder mitten in der Gesellschaft angekommen. Wenn Juden in Europa in ihre Schulen oder Synagogen gehen, müssen sie das unter Polizeischutz tun. England verzeichnet mehr antisemitische Übergriffe als je zuvor in der jüngeren Geschichte. Auf Facebook finden sich tausende Mordaufrufe an Juden. In Paris wird ein Jude entführt, gefoltert und ermordet, weil er Jude ist. In Toulouse wird ein Anschlag auf eine Synagoge verübt. Auch in Worms wird eine Synagoge angezündet. In Malmö trauen sich Juden kaum mehr auf die Straße, viele wandern aus. In Hannover wird eine jüdische Tanzgruppe mit Steinen beworfen. In Rostock werden die Fenster des jüdischen Gemeindehauses zertrümmert. In Duisburg stürmen Polizisten eine Wohnung um eine israelische Flagge vom Balkon zu reißen, von der sich der islamische Mob provoziert fühlt. In Bochum wird ein Student für das Tragen einer israelischen Fahne zu einer Geldstrafe verurteilt. In Kassel wird das Anbringen einer israelischen Fahne auf einem Informationsstand behördlich untersagt. „Tod Israel“ kann man auf Plakaten von Free-Gaza Demonstranten lesen, „Vergast die Juden“ ertönt es in Frankfurt.

Gleichzeitig ist die Dämonisierung Israels zur politischen Normalität geworden. Der UN Menschenrechtsrat arbeitet sich fast ausschließlich an Israel ab. Als der iranische Präsident kundtut, dass er Israel am liebsten aus den Geschichtsbüchern ausradieren würde, halten sich die Proteste in Grenzen.

Israel wird in aller Welt als „Apartheidstaat“ verleumdet. Der – überaus wirksame – Sperrzaun gegen die täglichen Selbstmordattentate wird als Pendant zur Berliner Mauer verurteilt.

Als der Angriff auf Israel (um nichts anderes handelt es sich bei dem Versuch, eine Blockade zu brechen, die verhängt worden ist, um den Waffennachschub für die Hamas einzuschränken) einer von türkischen Islamisten initiierten Flottille mit dem Tod von neun Djihadisten endet, hyperventiliert die Weltöffentlichkeit vor Empörung. Denn die türkischen Fanatiker waren schließlich nicht allein. Nützliche Idioten wie Henning Mankell, der schon zuvor Israel das Existenzrecht abgesprochen hatte, und Bundestagsabgeordnete der LINKEN waren mit an Bord.

Linke Pseudofeministinnen, die wegen eines fehlenden Binnen-I in der Stellenausschreibung einer Provinztischlerei auf der Stelle eine Petition an den Bundestag verfassen würden, ließen sich anstandslos von ihren arabischen Mitstreitern in ein eigenes Frauendeck sperren. Vom Wiener Gemeinderat bis zum deutschen Bundestag wurden einstimmig antiisraelische Resolutionen verabschiedet.

Die Schickeria erkennt die Zeichen der Zeit und stellt sich auf die Seite des politischen Mainstreams. Hollywoodstars wie Meg Ryan und Sänger wie Elvis Costello sagen lange geplante Auftritte in Tel Aviv ab, um nicht in den Verdacht zu geraten mit Israel zu sympathisieren. Letztlich läuft alles auf dasselbe hinaus: Als einzigem Staat der Welt wird Israel das Recht abgesprochen, sich zu verteidigen und seine Bevölkerung zu schützen.

Israel wird als Kolonialmacht denunziert, deren Existenz auf der Vertreibung der ursprünglichen Bevölkerung beruhe. Dabei hat Israel längst fast alle in den Verteidigungskriegen gegen seine arabischen Nachbarn eroberten Gebiete aufgegeben, vom Sinai bis zum Gazastreifen. Die Hoffnung „Land für Frieden“ blieb jedes Mal unerfüllt. Sowohl der Rückzug aus dem Libanon als auch jener aus Gaza wurde mit einer Welle von Selbstmordattentaten und fortdauerndem Raketenbeschuss vergolten. Warum die mangelnde Legitimierung Israels eine glatte Lüge ist, beschreibt Richard Herzinger in der NZZ:

„Israel wurde durch eine Abstimmung der Uno ins Leben gerufen – kein anderer Staat der Welt besitzt eine solch starke Legitimierung durch die internationale Gemeinschaft. Die Vorgeschichte seiner Gründung, die jüdische Siedlungswelle erst im Rahmen des Osmanischen Reichs, dann des britischen Mandatsgebiets Palästina in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts jedoch als eine feindliche Invasion intakten arabischen Gebietes hinzustellen, ist eine grobe Vereinfachung. Teile der arabischen Clans, die damals in Palästina das Sagen hatten, kooperierten durchaus bei dieser jüdischen «Landnahme». Erst die in den zwanziger Jahren entstandene palästinensische «Nationalbewegung», die später mit Hitler-Deutschland kooperierte, schürte den Hass gegen jegliche jüdische Präsenz in Palästina.

Wenig bekannt ist, dass es dort bereits Ende der zwanziger Jahre antijüdische – und keineswegs nur «antizionistische» – Pogrome gab. Auch jüdische Extremisten wendeten freilich Gewalt an, und nach dem Überfall arabischer Armeen unmittelbar nach der Gründung Israels kam es infolge der Kriegshandlungen zu israelischen Übergriffen gegen arabische Zivilisten. Einen systematischen israelischen Vertreibungsplan gegen die palästinensische Bevölkerung aber hat es nie gegeben. Die meisten Palästinenser verließen auf Druck und wegen falscher Versprechungen arabischer Führer das israelische Hoheitsgebiet. Wenn die palästinensische Seite jedoch auf ein pauschales «Rückkehrrecht» pocht, müsste auch von den 800 000 Juden gesprochen werden, die seit Israels Staatsgründung aus den arabischen Ländern vertrieben und vom jüdischen Staat integriert wurden.“

Die fortschreitende Delegitimierung Israels verläuft parallel zur Expansion des Islam nach der Gründung der Islamischen Republik Iran im Jahr 1979. Seit Khomeini breitet sich vom Iran eine besonders aggressive Spielart des politischen Islam über die ganze Welt aus. Heute ist Teheran der wichtigste Geldgeber der Hisbollah, die ebenso wie die Hamas die Auslöschung des Judenstaats in ihrem Programm hat. Abgesehen von den wahabistischen Extremisten in Saudi-Arabien ist Iran mittlerweile der mit Abstand wichtigste Financier islamischer Terroristen. Von allen Staatsmännern der Moderne ist Ahmadinejad der aggressivste und unverhohlenste Judenhasser seit Hitler. Er leugnet die Shoa und träumt von der Auslöschung Israels. Das macht ihn für politische Freunde wie Chavez nicht minder attraktiv, steht Ahmadinejad doch gleichzeitig an der vordersten Front gegen jenen Feind, den beide noch mehr hassen als Israel: Amerika.

Und hier schließt sich der Kreis. Das nachsichtige Wohlwollen, mit dem die Linke auf die theokratische Diktatur blickt, ist so alt wie die Islamische Republik selbst. Ende der 70er Jahre war das Schah-Regime bei den westlichen Intellektuellen so sehr verhasst, dass sie in den charismatischen Geistlichen, die so gar nicht dem aufklärerischen Ideal entsprachen, die Prototypen des postmodernen Revolutionärs sahen. Dabei lag der kleinste gemeinsame Nenner der internationalen Solidarität ausschließlich im Anti-Amerikanismus. Die verhinderten Revolutionäre von 1968 sind zehn Jahre später reihum dem revolutionären Charme der bärtigen Turbanträger erlegen.

Seither haben die Alt-68er in den Redaktionsstuben ganze Arbeit geleistet: bei einer Umfrage im Jahr 2003 sahen 59% der Europäer in Israel die größte Bedrohung für den Weltfrieden, dicht gefolgt von den USA. Dann erst folgten Nordkorea und Iran. Hinzu kommt die demographische Veränderung Europas. Juden sind in keinem europäischen Land eine nennenswerte Wählerschicht, Muslime in fast allen. Insbesondere die Sozialdemokratie hat die muslimischen Einwanderer als Klientel entdeckt, die es vor vermeintlicher Diskriminierung zu schützen gilt. Das Momentum des postmodernen Antisemitismus kommt aus dem Islam und – man muss es leider sagen – von links.

Die Dominanz der arabischen Staaten in der UNO ist in Verbindung mit dem Populismus westlicher Politiker für Israel hoch brisant. Dem Staat kommen seine Verbündeten abhanden. Die Türkei profiliert sich unter Erdogan immer mehr zur diplomatischen Speerspitze der islamischen Expansion, wird aber trotzdem vom britischen Premier Cameron umgarnt, der sich gemeinsam mit Erdogan gegen Israel stellt. Am Ausmaß der Demütigung Netanyahus bei seinem Besuch im Weißen Haus konnte man mit freiem Auge erkennen, wie sehr selbst die USA unter Obama auf Distanz gegangen sind. Und Kontinentaleuropa ist aus israelischer Sicht wohl schon längst eher Teil des Problems als Teil der Lösung.

Jeder Jude hat das Recht nach Israel zu ziehen, sei es auf der Suche nach Heimat oder auf der Flucht vor Verfolgung. Damit ist Israel der einzige Garant der Sicherheit der Juden, und zwar aller Juden weltweit. Als ein israelisches Kommando 1976 in Entebbe jüdische Geiseln, die zuvor ausgerechnet von deutschen Terroristen selektiert worden waren, aus der Gewalt Idi Amins befreite, ist das für alle Welt sichtbar geworden.

Wer die Existenz Israels als unabhängigen jüdischen Staat in Frage stellt, stellt gleichzeitig die Existenz aller Juden zur Disposition. Vieles deutet darauf hin, dass die physische Existenz der Juden seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr so gefährdet war wie heute. Niemand von uns wird einmal sagen können, er hätte nichts gewusst.

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47 thoughts on “Ein Gespenst geht um

  1. Eine hervorragende Zusammenfassung der Situation und der historischen Entwicklungen der letzten 40 Jahre.

    • “ Hätten die Tutsis Berggorillas abgemetzelt, anstelle der Hutu, hätten wir das nicht so einfach durchgehen lassen “
      “ Die verhinderten 68er Revolutionäre erliegen heute dem Charm der Turbanträger !
      Werter Herr Eppinger, Sie sind ein eindeutiger Hetzer u. Streuer von Halbwahrheiten, der gekonnt unterschwelligen, ziehlunorientierten Hass in seinen Text hineinverfasst, weshhalb wir unter anderem, nicht beim Antisemitismus , sondern bei der Intolleranz, beim Fremdenhass, sowie großer Unwissenheit, durch Fluten an Hallbinformationen. Wir sind da, wo wir vor dem zweiten Weltkrieg waren, daß was den Menschen so eine Angst bereitet, hat schon Gestalt angenommen, dank derer die Hass u. Wirrnis sähen !
      Sind sie auch informiert über die Attentate an den Sikhs, die immer wieder Angriffen & Morden ausgeliefert sind, weil sie Turbahn u. Bart tragen, mit dem Islam aber nichts zu tun haben ?! Das war nur ein Beispiel, sie können sich mal informieren, wieviele Glaubensminderheiten aller Art hierzulande brutalster Gewaltattacken ausgeliefert sind, ihre Gebetsstätten abgefackelt werden, ihre Kinder mit Steinen, von Eltern beforfen werden !
      Sie diffamieren Tiere und Menschen zu Geringwertigen Wesen ! Aber so war es schon immer wenn Menschen an einem Unrecht verzweifeln, werden sie zu Tätern, noch mehr Unrechtes u. traditionelle Geschichte: Tierschützer, Menschen, die Gutes tun u, auch eher einem MJenschen zur Hilfe eilen, müssen herhalten, PFUI ! Was hat Deutschland jemals für Berggorrillas getan, bis auf priv, Personen u. neuerdings Spender, seit es mehr Info darüber gibt ! Berggorrillas wurden in diesem Krieg ganz drastisch abgemetzelt, dass wußten Sie wohl nicht ! Dann:“ Der moslemische Mob“ Natürlich machen die friedliebenden Muslime, nicht soviel Reden von sich, wie die, die eigendlich keine sind ! Das auch ihre Moscheen ständig angezündet werden lassen Sie aus ? ! Wollen Sie zum Weltfrieden beitragen ? Mit diesem Text erreichen Siie wohl eher dass Gegenteil ! Nicht Länder, Stätte, Dörfer können sich ändern ! Nur einzelne Personen für sich ! Das ist der erste Schritt für eine gerechterer Welt ! Jeder einzelne Mensch für sich, dann erst hat er das Fundament, gemeinsam was positives zu erreichen ! Dieses Spiel vom Sündenbock, der seit antiker Tage hin u. hergeschoben wird, wird nur dafür sorgen, dass die Menschen vor ihrem Ende, noch alle anderen hier lebenden Wesen, mit ausrotten !
      Viel Frieden wünsche ich, mit herzlichen Grüssen

  2. David’s Beiträge haben mich sehr beeindruckt. (David, I decided to write in German, because this topic is so subtle that I do want to avoid any misunderstanding .. ).
    Besonders die Erkenntnis, dass es, wie so oft, um Haupt- und Nebenwidersprüche geht.

    Liberalismus darf keinerlei Attribute haben. Keine Farbe, Religions- oder Kulturausprägung, kein Geschlecht, gesellschaftliche Stellung, ….

    Hardliner sind nicht liberal. Befeindete Hardliner leben meist prächtig in Ko-Evolution – weil sie einander als Abschreckung benutzen können, gedeihen und vermehren sie sich.

    Kategorisierung und Typisierung von Menschen (nach dem Jung’schen Vorbild) ist die gefährlichste Waffe aller WIR-Ideolgien. WIR-Ideologien sind alles andere als liberal. Ihre wichtigste Waffe ist die Sündenbock-Ideologie.

    Zusammen gefasst, die Pointe des Beitrages selbst (und der Hurra-Unterstützungen) sind schlechte Logik, schlechte Philosophie, schlechte Politik, und (ich befürchte) schlechter AntiAntiSemitismus.

    A little p.s. for David: I think, I do not suffer from islamophobia, but I do not „accept“ any cultural expression that keeps the key into the age of enlightenment buried: the individual is more important than any clan (my interpretation).

    • Was mich in meinem Beitrag zum „Hardliner“ machen soll, entzieht sich meinem Verständnis. Wer wie David mehr oder weniger offen die Selbstauflösung des israelischen Staates fordert, ist aus meiner Sicht wohl eher einer. Im Übrigen ist David mit Sicherheit kein Liberaler sondern im amerikanischen Sinne „liberal“, also links. Darf man ja sein, muss man aber nicht.

      • Thomas,
        jemand der die Sprache der Hardliner übernimmt, muss kein Hardliner sein? Hardliner „leben“ davon, dass „strong“ gut ankommt.
        Manchmal bewundere ich als Atheist und pointierter Kirchenkritiker, was ein Pfaff sagt. Ich bin kein grosser Fan von wer-hat-es-gesagt? Deshalb verlange ich kein CV von David, bevor ich urteile …

      • Bitte vergebe mein Deutsch:

        Ich muss es widerholen: Ich fordere nicht die „Selbstaufloesung“ Israels. Wie gesagt, mir wuerde lieber Zwei Staaten — auch wenn Israel ein juedischer Staat bleibt. Aber die „Hardliner“ wollen das nicht. Das Land ist ihr wichtiger als Judaismus, „Judea“ und „Samaria“ (Westjordanland) sollen aufgefressen:
        http://www.haaretz.com/magazine/friday-supplement/endgame-1.302128
        welche manche die „Jew-State Solution“ nennen.

        „Liberal“ hat heutzutage eine ganz andere Bedeutung as frueher. Heute treiben „liberale“ Demokraten wie Obama Aussen- und Kriegspolitik — genau wie die Republikaner. „Endlicher Krieg“ ist offentsichtlich auch jetzt ein liberales Konzept. „Liberale“ haben Reaganomics umarmt. Sie kaempfen nicht mehr fuer das Mittelschicht. Nach 30 Jahren als Demokrat hatte ich die Schnauze voll und lass mich neulich als „Gruen“ registrieren. Bin ich nun ein Linker? Wen interessiert das?

  3. Es wundert mich, dass hier niemand erwähnt, dass zur Lehre der Schiiten (Iran, Hisbollah, Libanon…) gehört, dass der 12. Imam, ein Messias für die islamische Weltherrschaft, erst kommen kann, wenn Israel verschwunden ist. Was brauchen wir da noch nach Diplomatie und Versprechungen zu fragen?
    Erdogan, ein Sunnit und eher Moslembruder-Anhänger, hat sich deutlich mit den Schiiten zusammengetan, (siehe Flotille), um Israel zu zerstören und der Messias der Weltherrschaft zu werden.

    • Der 12. Imam soll mit Jesus erscheinen. Die Vershwundung Israels ist eine fundamentalische christliche Lehre (the Rapture) das nichts mit dem Schiismus zu tun hat.

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  5. @David:
    Sorry that I couldn’t find some time so far to answer your comments. There are some points in your argumentation I agree to, e.g. when it is about Germany’s and Austria’s failed immigration policy. But in the main points of your arguments I could not disagree more. It is so obvious that you belong to that well-known bunch of self-denying liberals who blame the West for all the evil in the world that I am not going to argue about this. But you know the words of the former New York senator Daniel P. Moynihan: „Everyone is entitled to his own opinion, but not his own facts.“

    So let’s just talk about facts and refer to you initial statement. You imply that ethnic cleansing and ghettoizing is done to the Palestinians. This is a bright shining lie. It would be the world’s first ethnic cleansing where the number of the alleged victims‘ people is steadily growing. In numbers, from 800,000 to more than 4,6 million. The only reason why we are talking about Palestinian refugees is simply because there is an own UN authority counting them. No other refugees in the world can inherit their status as refugees. If the Arab countries had recognized Israel in 1948, we would have Palestine since more than 60 years. By the way, there is one Palestine state already existing, it’s called Jordan.

    If you really do care so much about the Palestinians, why don’t you oblige the Arab nations too? There are 1.2 mio Palestinians living in Israel and they might partly suffer from some discrimination, but they enjoy much more rights than in any Arab country. The Arabs love Palestine but they don’t love the Palestinians. And yes, Israel is a democracy. By your words, you put into context how Israel treats the Palestinians with what the Nazis have done to the Jews. This is more than ridiculous. It’s malicious.

    Then you go back to Sobieski. That the Europeans did not surrender Vienna to the Turks in 1683 is a proof for European Islamophobia? Are you nuts?

    There is no such thing like Islamophobia. This is a mere propaganda term, invented by the people around Chomeini in order to belittle each and any qualified criticism upon Islam. Everyone may believe in his own god of course. But we are talking about political Islam, which rose up with Ayatollah Chomeini and is now spreading out all over the world after having got a serious momentum at 9/11. Salman Rushdie describes exactly what it is all about:

    „The fundamentalist believes that we believe in nothing. In his worldview, he has his absolute certainties, while we are sunk in sybaritic indulgences. To prove him wrong, we must first know that he is wrong. We must agree on what matters: kissing in public places, bacon sandwiches, disagreement, cutting-edge fashion, literature, generosity, water, a more equitable distribution of the world’s resources, movies, music, freedom of thought, beauty, love. These will be our weapons. Not by making war but by the unafraid way we choose to live shall we defeat them.“

    You say Israel is the new Goliath because it has nuclear power. Take a look at the map. And take a look back into history. Its neighbors attacked Israel since the first day of its existence. Yes, in the meantime, Israel has become a strong military power. Fortunately! You don’t have a single word for all the Israeli victims of the ongoing rocket attacks and suicide bombings. You just ignore that as you ignore the Charta of the Hamas and Ahmadinejad’s agenda that „this regime occupying Jerusalem must vanish from the page of time“. If the Arabs put down their weapons there will be peace in the Middle East tomorrow. If Israel puts down its weapons there will be no Israel tomorrow.

    To come to an end, a final remark on your comments on the save heaven for Jews. Of course I know that an apartment in Brooklyn is more save than one in Sderot. But there is no guarantee at all that any Jew from outside the US will be entitled to come to Brooklyn when he would need to. I really wonder how an American Jew can be so stupid not to see the difference. It’s fine that you are living under safe and comfortable circumstances. But taking this as an argument for abandoning Israel as a Jewish state is disgustingly cynical and wicked.

    • Thomas, thank you for accommodating my rusty German by your much better English.

      Last year I was in the West Bank, including a refugee camp near Bethlehem. What you call a „bright and shining lie“ most certainly exists. Would you like me to send you the photos? And what is Gaza other than a giant ghetto? Even Israelis have come to realize this — including right-wing Israelis whom I have talked with. With due respect to Mr. Moynihan, I am at least referring to facts.

      Ethnic cleansing refers to removing an ethnicity from coveted land. Sometimes it’s accomplished by genocide, other times by terrorism followed by expulsion. This is the unhappy history of the Nakba. If you take the trouble to hike into the alpine forests which were planted by the JNF to hide the ruins of Arab villages all over Israel, you will still see wrecked mosques, houses, and walls. They are everywhere, including many of the kibbutzim.

      Israel may have been intended for a people without land, but before the First Aliyah it was never a land without people. Like American Indians, the indigenous population was simply removed, often by force. Even the gleaming Bauhaus-style city of Tel Aviv was built on top of Jaffa. Only the blind, ignorant, or dogmatic persist in denying the reality that existed before Israeli statehood.

      Even after the Knesset’s and Ben Gurion’s archives were opened and Israelis could read of their founders‘ explicit plans for ethnically cleansing Arabs (such as Plan Dalet), some still refuse to accept the facts — exactly like some people refuse to accept the Shoah. Those who do so are mentally only a step away from being holocaust deniers.

      You take me to task for comparing an outdated form of nationalism and all its excesses with what happened in Europe 60 years ago. „Malicious“ is the term you use. Sorry, „malicious“ is the word I use for people who do terrible things to others, not for those who observe and name those crimes. Israel never had a „final solution“ in mind for Palestinians. But if you read Herzl’s diaries you will see that he most certainly had a plan for ethnic cleansing — one that Ben Gurion dutifully executed. If Hitler had „merely“ deported all the Jews in Europe to, say, Russia, the similarity would be exact. But is using gas chambers the only thing that makes a regime evil?

      I never said that Israel is a Goliath *because* it has nuclear power. I wrote it is a Goliath because it has a massive standing army, the 4th largest in the world. It is a Goliath because its largest industry after diamonds is armaments. It is a Goliath because we — the United States — have pumped massive amounts of money every year into its economy to subsidize this militarization. The fact that it has a nuclear program — which every Western nation is complicit in denying — is just another symptom of this militarization. And this US-supported militarization is not for its own defense as much as it is for the benefit of „US interests in the region,“ as it is politely named, and for maintaining its own occupation.

      You have apparently completely bought the line that Israel’s problems exist all because of its violent neighbors and that it „has no choice“ (a typical hasbara phrase) but to arm itself to the teeth.

      However, its militarization serves its own needs nicely. Militarization makes it possible to occupy another people’s land — the West Bank and parts of Lebanon and Syria, where *water* is the real reason for holding enemy territory. And then of course if you’d ever taken the trouble to read the Likud party platform you’d see that all this land „belongs“ to Israel and it has no intention of ever giving it back.

      This is Jewish „Blut und Boden“ nationalism gone mad. I don’t know why it should surprise you that some Jews find this not only frightening but nauseating. And let me use some of your own adjectives for us: wicked or malicious. This applies more to this twisted nationalism than its critics.

      From your upholstered chair in Austria you presume to lecture not just me, but 6.5 million American Jews about our position in our own society. If you want to be able to speak more knowledgeably about such things, read Jonathan Sarna’s book, „American Judaism.“ This is a necessary counterpoint to whatever Israeli propaganda you may have consumed for breakfast this morning.

      Sarna not only describes the immense variety of forms of Jewish life in America — some of which barely exist in Israel — but explains how deeply intertwined American and Jewish American history are.

      Depending on the statistics cited, the US may have even more Jews here than in Israel — and we’ve been here a long time. As you enter the Touro Synagogue in Newport, Rhode Island, there is a letter from George Washington on the wall on the right. It confirmed *then* what American Jews know — we live in the safest, most free environment for Jewish religious expression. Look at how Masorti or Progressive Jews or women are treated in Israel. Does Israel have women rabbis? We have thousands in the US.

      I completely reject the 19th Century nationalist view that every Volk needs its own Land. This may still be a popular world-view in the Balkans and in Israel, but most of us in the 21st Century have come to terms with a global economy, foreign workers, and periodic ethnic transformations of urban neighborhoods as each „wave“ of immigrants joins previous ones. Each new group of people makes this nation more interesting. And, by the way, these young „foreigners“ are going to be the salvation of older pensioners.

      If, as an American, I believe in separation of church and state and see America as a place any kind of people should be able to thrive, then I am hardly going view Israel’s narrow view of nationalism, narrow view of human rights, and destructive, discriminatory policies and laws in a favorable light. Israel is a country overrun by religious fundamentalists and its secular majority knows it. I don’t want Christian fundamentalists taking over here in the US either, and that darkens my view of religious states altogether. Is that anti-Semitism?

      Do I care if Israel is a Jewish state? It’s their concern. More precisely, it’s their problem. My disapproval of their society is as unwelcome as their appeals for my tax money to pay for their occupation.

      But, as to my „abandoning Israel as a Jewish state“ — I am not the one destroying the Jewish character of Israel. It is Israeli hardliners themselves who are destroying it. Let me explain *again* to you how this works: either Israel returns the stolen land, permitting two states — or it must continue to subjugate a growing population.

      But the Israeli hardliners don’t want to give up the West Bank — which they regard as „Samaria“ and „Judea“ — and many Palestinians think the land theft has gone on far too long for a real Palestinian state to ever exist. Many of the hardliners are now proposing formally annexing the West Bank and making Palestinians citizens. This would eventually destroy the Jewish character of Israel.

      Liberal Jews like me would prefer Two States but are rapidly losing hope. Two states makes more sense because both Jews and Arabs need and want a state that reflects their values and their culture. No one would be very happy with a hybrid state. But to Zionist hardliners possession of the land is more important than even Jewishness.

      For a good analysis of this, read Bernard Avishai:

      http://bernardavishai.blogspot.com/2010/07/end-of-two-state-solution.html

      Thomas, things look considerably different from here, and it’s not because I’m some sort of „self-hating“ radical Jew. It’s because my view of Jewishness is American, not some European guilt-flavored adoption of Israel’s narrative. Why are the majority of the world’s Jews still in the Diaspora and not in Israel? Maybe all that rosy Israeli propaganda you so fervently defend isn’t really true.

      • David, first I want to say that – although I don’t share your opinion – I highly appreciate that you spend so much time on your elaborate comments. Thank you for this. Let me put some final remarks on your reply.

        We are talking about approximately 800,000 Arab people who were expelled from what is now Israel. Not everybody was forced to leave; some of them left Israel voluntarily for whatever reasons. Anyhow, 1,2 millions still live in Israel, so this is definitely not what I would call an ethnic cleansing. On the other hand, app. 800,000 Jews have been thrown out of Arab countries as well, merely no one is talking about that. And see what Jordan has done between 1948 and 1967. They have pulled down almost each and any synagogue and have thrown out all the Jews of the occupied area. Ethnic cleansing? Just to put things into perspective: After WW II, Europe had to cope with millions of displaced persons. And no one has to live in refugee camps right now.

        I generally agree with what you say about modern post-nationalist states and the ethnic transformation of urban neighborhoods (although one could have a different opinion whether really “Each new group of people“ makes a nation more interesting). And I too believe in separation of church and state. But having millions of Muslim crowds, rolling into Israel would not be an act of urbanization. They won’t transform Israel into a more modern and secular state, quite on the contrary. It’s your statement that sounds to me put from an upholstered chair, far away from reality.

        I fully agree with you that the vast majority of Israeli people want a two-state solution. But I totally disagree that Israel is mainly to blame for not having it yet. Clinton and Barak have served Arafat his state on a silver salver at Camp David. Having had the choice between the best solution for his people and his own particular interests, he has opted for the latter, as any warlord does.

        You write that you „completely reject the 19th Century nationalist view that every Volk needs its own Land“. So do I. But we are not living in a perfect world. And from all the peoples and all the countries in the world, only Israel is delegetimized. There is no state in the world whose borders were not drawn by blood. Therefore it is double standard to refuse Israel obvious rights that every other state may take as given. Among this rights are the right for military defense as well as to decide whom a country wants to let in or not.

        I agree that things may look completely different from the US than from Europe. This is why I am far away from lecturing the American Jews about their position in their society. I was just talking about Israel, and obviously I did this from my perspective. On the other hand, you are not talking for 6.5 million American Jews either. There might be some guys out there in your country who share my thoughts. But maybe you might find more of them at AIPAC than at JCall, I have to admit.

        My conclusion that only Israel may guarantee the safety of all Jews worldwide may be wrong for the American Jews (although, one never knows what history will bring). For the European and Asian Jews this is 100% true.

        • Thanks again for a civil discussion. As you are, I’m trying to persuade, not aggravate.

          Thomas, no American will look at you with a straight face and tell you the ethnic cleansing of Indians was anything else but ethnic cleansing. You seem to find very little wrong with the ethnic cleansing of 40% (by your counts) of the Arab population. But many of those who remain in „Israel proper“ were still cleansed from their original villages. For example, many Palestinians in the „Arab Triangle“ in the North of Israel were forced there from their original homes. This was also a feature of US policy toward Indians during the 18th and 19th centuries. And, as I said before, most Americans will admit it was wrong.

          As for „voluntarily“ leaving their homes, if you have met Palestinians you know how reluctantly any would leave an olive grove or a village. During the Nazizeit German Jews left their homes „voluntarily“ too, but only under terror. So it was with Palestinians.

          The myths of Arab leaders telling villages to leave Israel to let the Arab armies clean up the Jews is mainly propaganda. Instead it was the work of the Irgun and other terrorist groups which frightened people off their land. Attacks like the massacre at Deir Yassin, which more and more Israelis have acknowledged because of the inescapable evidence, sent the message to Arabs to flee. I don’t consider this „voluntarily“ leaving one’s home. Let’s just be honest — from a Zionist perspective the relocation of Arabs was a necessity.

          Addressing the issue of displaced persons: after WW II Europe had a helping hand. After all, you guys are our long-lost cousins. White cousins. But what if there had been no Marshall Plan *AND* none of the borders of European states were recognized? And what if entire populations were not allowed to return to their towns?

          As I mentioned before, last year I visited a refugee camp near Bethlehem called Dheisheh. A description of the camp can be found at a UN web site: http://www.unrwa.org/etemplate.php?id=113. This one camp was formed from those who had fled 60 other destroyed villages. In the navigation bar on the left you will find 18 other UNRWA camps. A fair description of the living conditions can be found here: http://en.wikipedia.org/wiki/Dheisheh. Israel has absolved itself of all responsibility toward these people — quite the opposite of the allies after WW II. Palestinians in these camps have no state to look out for them, only UNRWA. They cannot return to their villages because they are now in Israel. If they are unlucky enough to build elsewhere on land in the West Bank that Israel annexes, they will lose everything again. You really cannot compare their situation with Europe’s.

          You write: „But having millions of Muslim crowds, rolling into Israel would not be an act of urbanization. They won’t transform Israel into a more modern and secular state, quite the contrary.“

          You don’t seem to realize that Palestinians are among the most highly-educated people on earth. Even in Gaza with its Islamist influences, Palestinians still pursue graduate studies in large numbers. Just like Israel.

          Israel’s haredi (ultra Orthodox), on the contrary, are *ALREADY* dragging it down. Don’t believe me; read the rightwing Israeli press:
          http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3924912,00.html
          http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3924173,00.html
          http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3921366,00.html
          http://www.jpost.com/Israel/Article.aspx?id=175564
          or the „leftwing“ press:
          http://www.haaretz.com/print-edition/business/boi-chief-haredi-unemployment-is-hurting-israel-s-economy-1.303343

          The educational disconnect between Israel’s secular and haredi population is already a problem.

          So education would not be the problem in bringing together Israelis and Palestinians into One State. But it would present all kinds of cultural conficts. Just as Israelis have American and Polish (and a hundred other) relatives, Palestinians have relatives in Jordan, Lebanon, Syria, and elsewhere. Palestinians want to maintain and enhance ties to the Arab world — something that Israelis have so far rejected, but which could ultimately be the thing that provides them the most security.

          Therefore the real stumbling block is not education; it’s cultural. The European pine trees planted by the JNF to cover up the destroyed Arab villages symbolize Israel’s rejection of where they *ACTUALLY* are, geographically: in the Middle East. Mentally, they’re still in European ghettos.

          Thomas, you’ve been reading Israeli propaganda again. Clinton did not serve Arafat anything good on that silver platter you mention. Arafat was quirky and corrupt, but he was no warlord and he served a constituency of Palestinians in Israel, the West Bank, Lebanon, Syria, Jordan, Iraq, and elsewhere in the Palestinian Diaspora.

          You mention Clinton but neglect Carter. Carter acknowledges in his provocative book how the US betrayed the Palestinians. But this is hardly surprising. It may come as a huge shock, but the United States is not a neutral arbiter in the „Middle East Peace Process.“ The US has its own agenda. Israel is our proxy in the Middle East. Exactly like Hizbullah is Iran’s proxy in Lebanon. And if you want to see who really stopped the Oslo process, well, here’s Netanyahu on what he did at Oslo:
          http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/tricky-bibi-1.302053

          You claim that only Israel is „delegitimized.“ Israel *HAS* a state that exists. The UN gave it to the Israelis. Americans, Europeans, and others shower Israel with military aid and trade. Yes, some complain about its behavior. But how is that „delegitimization?“

          The Palestinians, on the other hand, do not yet have a state because Israel has delegitimized their national aspirations through a 62-year occupation. You are throwing around doublespeak Israel propaganda terms that do not apply to reality or do not address reality.

          You are certainly correct that I do not speak for 6.5 American Jews, but I think my views align closer to traditional American values on religious tolerance, democracy, self-determination, and living in a multicultural society than, say, Abraham Foxman of the ADL — who is currently in hot water for his anti-Muslim stance on Cordoba House. It seems that most American Jews think he’s simply a bigot. Even after 9/11 *most* American Jews are generally supportive of an Islamic Center two blocks from where the Twin Towers fell in Manhattan.

          Finally, on your insistence that only Israel can guarantee the safety of non-American Jews: this is not exactly 100% true. We have 6.5 million Jews, mainly of Ashkenazi (European) ancestry, here in the US. Many moved here for opportunity (de goldne medina) or left Europe when they saw the writing on the wall before WW II. Jews in India (the Bene Israel) generally stayed there, as did many Persian Jews. During WW II Shanghai was actually a refuge for European Jews. The reasons Jews left the Arab world in 1948 were many. After living in Arab lands for thousands of years (the Babylonian Talmud was written in Iraq) it was no coincidence that the year of the founding of Israel — not any major shift in Islam’s teachings — marked the end of these Arab Jewish (mizrachi) communities. Suspicion and discrimination obviously played a part, but so did Zionist campaigns to resettle the world’s Jews. To this day, the Zionist gospel preaches that Jews can live an authentic life only in Israel. But the United States is an inconvenient truth. Half of us live here with more safety and religious freedom than in Israel.

          I should also add that the same is true of Muslims. I have heard many Muslims tell me that they have more religious freedom here too. Is it any wonder? To be a Shi’ite in Pakistan is to invite discrimination or worse. To be a Masorti Jew in Israel is to be regarded as less than Jewish.

          Let’s stop putting Israel on a pedestal. It’s not King David’s Israel. It’s a militaristic, anti-democratic ethnocracy that routinely discriminates against half the human beings under its control. It’s nothing like Western democracies and there are a dwindling number of „shared values“ we have in common.

          If Israel wants to be part of the West, it’s time for it to start acting like it.

    • An article on the „yordim“ — how those leaving Israel is now equal to the „olim“ arriving.

      „But if indeed everyone counts – is the leadership of the country burdened with endless threats and challenges, thinking of ways to entice these people to stay? Especially those that still have their foreign passports, which so many Israelis keep nowadays for logistical reasons, and other who hold on to their foreign passport as ‚insurance‘ – ‚just in case” things go really, really badly.“

      http://www.haaretz.com/blogs/focus-u-s-a/focus-u-s-a-how-do-you-sell-israel-to-skeptic-potential-olim-1.306042

  6. Ein bitterböser, satirischer „Boykottaufruf gegen Israel“ mit tollem Video dazu auf Bluthilde:

    http://bluthilde.wordpress.com/2010/07/30/israel-boykott-sofort-und-konsequent-durchsetzen/

    Zum Zurücklehnen und Genießen…🙂

  7. Dieser Artikel spricht mir aus vollem Herzen, er faßt die
    Situation kurz und prägnant zusammen.
    Ich wohne zwar in Spanien, aber auch hier merkt man, daß, wenn das Existenzrecht Israels angezweifelt wird, im Grunde das Existenzrecht der Juden zur Disposition gestellt ist.

    • This is indeed the new definition of „anti-Semitism“ invented by Natan Sharansky:
      http://www.jcpa.org/phas/phas-sharansky-s05.htm

      However, note that this replaces ill-treatment of Jews with rejection of the state of Israel. Why? Because for Sharansky and many Zionists there is no reason for Jews to live anywhere else but Israel. Israel has become a substitute for „Jews“ in the Zionist lexicon.

      There are many Israelis, including of course the millions of non-Jews, but also many post-Zionist Jews, for whom Israel would be a better place if it were not an ethnocracy (a land where Blut und Boden means „Jewish“). Those who reject the Jewish character of Israel or want it changed are seen as anti-Semites to be charged with treason — witness the spate of new laws proposed recently.

      In short, it is not enough for the world to recognize Israel. Zionists want the world to recognize Israel as a place where Jews rule over minorities.

      The problem with this is that the West long ago abandoned religious kingdoms. Ethnocracies are also not in high regard either, as Germans and Austrians know all too well. There are very legitimate reasons to be critical of Israel — not the least of which is the fact that its form of nationalism is an anachronism.

      None of this means that Jews have to leave Israel. But obviously the status quo cannot guarantee Israel’s survival. In fact, it will only hasten either a full-blown Apartheid state or (assuming Israel formally annexes the remaining Palestinian land) there will be whole lot more non-Jews in „Israel“ — and it will have forever lost its Jewish character.

      The nature, not the legitimacy, of the Jewish state is in question — even by the Arab League, which offered conditions for recognizing Israel.

      To frame what are essentially human rights issues around a land dispute as Israel’s „Existenzrecht“ over-simplifies things.

      But what is propaganda other than simple formulations for simple people?

  8. Da eine Gleichstellung zwischen Anti-Semitismus und Islamophobie in einigen Kommentaren gemacht wird:

    Es gibt hier zwischen den (wirklich oder angeblich) gefürchteten/gehassten Gruppen erhebliche Unterschiede. Nehmen wir z.B. (bei in dem „Abendland“ Wohnenden) die Stärke des Wunsches die umgebende Gesellschaft zu verändern, die Menge an Gewalt, die von den Gruppen ausgeht, und die reine Menge an Mitgliedern.

    Nicht zu vergessen ist, dass die Juden auch als Volk angesehen werden können (und auch als solches historisch pauschal angegriffen worden sind), während die Muslime Angehörige einer Religion sind, die auch hauptsächlich in der islamistischen Ausprägung, nicht als ganzes, kritisiert wird.

    Die Islamisten könnten sich durchaus zu einem Problem entwickeln; die Zionisten/Juden eher nicht (sei es heute oder zur Hitlers Zeiten).

  9. Sehr guter Beitrag!!!🙂

  10. die Ausrede „Hamas“ , gegründet vom Mossad.

    http://disinter.wordpress.com/2010/06/20/israel-created-hamas/

    es ist zwar auffällig, dass immer mehr Pro-Zionisten-Blogs aus dem Boden schiessen; eine Verzweiflungstat ?

    Am Ende haben Lügen eben doch die kürzeren Beine als die Wahrheit.

  11. Sehr guter Artikel!

  12. Sehr guter Artikel!
    Auch wenn er mich noch trauriger stimmt!
    Aber einen Vorwurf mach ich halt den Juden, zumindest in Europa auch: In Europa stellen sich doch fast zuallererst die Juden als Schutz vor die Mohamedaner und die Islamisierung!!! Das macht mich rasend. Und warum? Ich glaube weil sie damit ihre eigenen Zugeständnisse, die sie von der (noch) Mehrheitsbevölkerung erhalten haben, zu schützen. Das ist so selbstmörderisch kurzsichtig! Aber das sind sie ja alle, diese Islamisierungsfreunde!

  13. You said it yourself: „Aber eines war klar, damals an der Schule und später an der Uni: Niemals würden wir es zulassen, dass jemals wieder ein ähnliches Verbrechen geschehen würde. Weder an den Juden noch an sonst jemandem.“ I suppose the lesson you drew from your Austrian upbringing was that „mere“ ethnic cleansing and ghettoizing Palestinians doesn’t apply to the more universal „nie wieder“ that most of us subscribe to.

    Yes, there is anti-Semitism in Europe. But there is probably an even greater amount of Islamophobia. And this goes WAY back in your history. Wasn’t it Sobielski who saved Wien from the Moslem hordes? Europe, especially that most Catholic of secular states, France, really just wants to be Christian territory. But if they have to choose, Jews are preferable to those damned Islamists. And this is a product that Israel sells in the West. „We are your first line of defense,“ the Likudniks tell us. And the ignorant are eating it up.

    You spend a lot of time reciting the Likud version of history, of massing Arab armies which continue to threaten poor tiny little David. But David has a new name — Goliath. Goliath now occupies parts of what used to be West Jordan, Lebanon, and Syria. Goliath has nuclear weapons and wants to keep it that way. It’s even willing to draw the United States into a fourth war. Some friend.

    You repeat the Zionist line that Ahmadinejad is the most dangerous Jew-hater since Hitler. That’s a hard position to fill, since Sadat, Arafat, and Meshaal are also routinely called new Hitlers by various Israeli spokesmen. Netanyahu calls Iran the new Amalek. But actually the Iranians are more interested in neutralizing Israel’s nuclear hegemony because it *is* a neo-colonial proxy. If you had been paying attention, for example to Rafsanjani’s 2001 Al Quds day speech, this is precisely why they are developing a nuclear program — not to erase the Jews in nuclear fireball.

    But simple minds like simple formulations.

    You devote a lot of breath to discussing the evil Islamists on the Mavi Marmara. You do know, of course, that there are religious fundamentalists all over the middle east — especially in Israel? Yes, what are some of the haredi yeshivas but Jewish madrassas. And if Turkey has an Islamist party in Ankara, heavens! Israel has SEVERAL in the Knesset. But then there’s the CDU in Germany, so everywhere religions seem to like to butt into politics.

    So if we look at what REALLY was the cause of the Mavi Marmara attack, we note that it followed Turkey’s proposal of an Iranian fuel reprocessing scheme (resuscitated this week). The Entebbe-style attack, which occurred ONLY on the one Turkish ship, was intended to send a message to Turkey and to play to a militaristic Israeli TV audience. It backfired.

    I’m not defending Israel’s neighbors, who — thanks to US interference — are not going to be democracies anytime soon. But only self-delusion makes someone insist that Israel is the „only democracy in the Middle East.“ Wrong! We still need one.

    You make a ridiculous assertion that Israel is the safe haven for Jews everywhere. „Ridiculous“ is too kind a word. Israel is about the LEAST safe place on earth for Jews, and its actions engender anger against Jews worldwide. If many Jews confuse Zionism with Judaism, it is no wonder that anti-Semites would too. As an American Jew, this country is about the safest place for Jews.

    Many Jews present views like yours. This would be the majority. However, there is a substantial number of Jews — let’s call them liberal Zionists — who fear that Israel will be destroyed by its lack of democracy and by this endless occupation and continuing to grab so much land that there is nothing left for Palestinians. Their reasoning is that ultimately Israel will either have to absorb millions of Palestinians and will no longer be a Jewish majority, or that it will have to become another South Africa to subdue a Palestinian majority.

    Some Jews like me who would call themselves post-Zionists believe there’s no rolling back the clock — that Jews are a fact, and Palestinians are a fact, and either two states or one state (whatever works best) is less important than the cessation of the occupation and the introduction of democracy for 100% of the people on the land. Some Jews think this is apostasy or anti-Semitism. But it’s basically what most of us think of as Western democracy — which is at odds with Israel’s current ethnocracy.

    Criticizing Israel’s policies is not anti-Semitism. Protesting its excesses is not anti-Semitism. Challenging its occupation and blockades is not anti-Semitism. These are all expressions of democratic and humanistic views.

    Rolling up everything in a neat little Likudnik package, as you have done, sounds more like you haven’t done your homework. Copying your talking points from the Israeli Foreign Ministry is dull-witted plagiarism.

    • But there is probably an even greater amount of Islamophobia.

      Warum bezeichnen Sie die natürliche Reaktion auf einen feindlich und feindselig auftretenden Islam als „Phobie“? Wollen Sie sich lächerlich machen?

      • Apparently everyone needs a religious group to kick around. It’s no longer fashionable to pick on Jews, so now we have burqa legislation, banning mosques, etc. In the US Deep South it’s no longer fashionable to kick around Blacks. So now we have senators in Tennessee fretting about „shariah law.“

        Yes, phobia. As in irrational.

        On the other hand, criticism of Israel is POLITICAL in nature. The occupation is not a religious war but a land dispute.

        No matter how hard people like you try to make these laughable claims.

        Ja, lächerlich.

        • Und vermutlich ists für Sie eine „Naziphobie“, wenn ich was gegen Nazis habe. Wie bescheuert kann man noch sein?

          Ihr Geschreibsel klingt übrigens stark nach einem Kind, das „lalalala“ singt und sich die Ohren dabei zuhält, um auf keinen Fall von der Wirklichkeit widerlegt zu werden.

          • Wenn man alles in einen Topf wirft und püriert, ist alles irgendwie gleich: Die Handvoll radikaler New Yorker Juden, die für ihre absurden Ziele lautstark auf mich eingeredet haben, wie auch die Tatsache, dass meine Nachbarmoschee lange keinen Imam hatte, da er ausgewiesen wurde (nach einem VS-Bericht), oder dass (schwule) Freunde von mir sich in Sichtweite einer Moschee nicht trauen, Hand in Hand zu gehen, weil man dort schon mal für solche „Respektlosigkeiten“ zusammengeschlagen werden kann.

            Keiner der sog. „Islamophoben“ hasst Muslime, weil sie Muslime sind, sondern sie warnen vor der Politideologie Islam, weil sie gewisse Strömungen für höchst gefährlich halten, was ein friedliches Miteinander angeht.

            • While Jews in Israel are almost exclusively Orthodox, in the US the situation is reversed. Only 22% of all Jews are Orthodox.

              This means that — not only in New York but the Midwest, South, West, and even in Sarah Palin’s Alaska — there are lots of liberal Jews.

              We’re not all „New York Jews“ — which by the way smacks of true anti-Semitism.

            • Further on „radical New York Jews“ —

              The mayor of New York, Michael Bloomberg, is both a Jew and a supporter of the Cordoba House, a controversial project that many people like those in this blog seem to oppose.

              Besides Bloomberg, J Street, a national Jewish political action committee, also supports the initiative which would place an Islamic center two blocks from Ground Zero.

              http://www.jstreet.org/blog/?p=1177

              We may have terrible foreign policy, but we are a nation of many decent people. And there are a lot of mainstream American Jews standing up for the religious rights of Muslims.

      • Many errors here. Though I’m not at all an expert for Israel:

        1. The „C“ in the German CDU is as much christian as the Quran from Medina. (By the way the same thing with the Swiss CVP, which also likes at any moment to replace all Swiss churches with mosques.)

        2. There’s NO islamophobia in Europe!!! There’s islamophilia in the medias (which means by consequence also by the politicians) and there’s either naivety by the simple citizen or if he has made some experiences with mohamedanians (like me: married to one and converted), reality. There’s NO PHOBIA, when it comes to Islam in Europe!

        3. Do you know that there are more mosques in the „catholic“ south of France, than churches?!

        4. And yes, I much prefer Jews, they are no tool for the cultural genocide, that is actually ongoing in Europe.

        5. Israel a Goliath? Wars are won in the medias. The medias are antisemitic and internationalist (so islamophil).

        • So it’s not really about terrorism, is it? As you say, it’s really about the supposed „cultural genocide“ of the „true Christian“ culture by the Turkish hordes.

          I hate to burst your bubble but I was a Gastarbeiter in Germany in the 70’s. You guys INVITED the Turks to sweep your streets and clean your toilets. You were early adopters of globalism, and now you don’t like it so much. Boo hoo!

          And now you’ve had to invent some flimsy reasons to roll back the clock and reverse the influx. Burqas are now a greater threat to European safety than pouring lighter fluid directly on your BBQ.

          But who are you kidding? You and Geerd Wilders?

          As for more mosques in Southern France than churches, from what tabloids do you get your information?

  14. Ausgezeichneter Beitrag!

    • 1. Nein, es geht nicht um Terrorismus. Aber der Terrorismus ist die Spitze des Eisberges.
      2. Ziehen sie die Angelegenheit bitte weder in die lächerliche, noch in die Nazi-Ecke! Ich bin mir durchaus bewusst, dass wir hier schon lange keine reine christliche Kultur mehr haben. Und es geht auch nicht um die Türken, sondern die Mohamedaner.
      3. Ich bin kein Deutscher! Und unsere Albaner und Türken HAT KEINER EINGELADEN!!! Im Gegenteil, es wurde uns VERSPROCHEN, dass sie sofort nachher wieder zurückreisen werden!
      4. Zwischen dem, was die Politiker tun und dem was das Volk will, besteht meistens ein himmelweiter Unterschied: Als es darum ging, die Italiener massenweise reinzulassen, ergab eine Umfrage in der Bevölkerung, dass 82% dafür waren, dass die Unternehmen eher rationalisieren/modernisieren (à la Japan), anstatt billige Arbeitskräfte einführen sollen.
      5. Nicht die Burkas sind das Problem, sondern dass in der zwischenzeit jeder Bürger in meinem Land, der jünger als 35 ist, eine Minderheit in seinem eigenen Land ist. Schauen Sie in Südafrika nach: Gewählt wird ethnisch. Mit anderen Worten, wir werden bald nichts mehr zu sagen haben in unserem eigenen Land und wir haben diese Eroberung auch noch mit 25% unseres Einkommens bezahlt.

      • Comments:

        1. „tip of the iceberg“ — I assume there are other nefarious things Muslims are up to — which you only insinuate. Please, explain.

        2. Not Turks, Muslims — OK, fine, but Turks are Austria’s biggest minority:
        http://en.wikipedia.org/wiki/Demographics_of_Austria
        (or are you worried about the British-Pakistanis or the French-Algerians?)

        3. „No one invited our Turks and Albanians“ — Doch!
        http://en.wikipedia.org/wiki/Turks_in_Austria

        4. argumentum Tea Partium — sorry, you voted for your politicians.

        5. everyone under 35 is a minority in his own land — Doch! Look at statistics from your own government:
        http://www.statistik.at/dynamic/wcmsprod/idcplg?IdcService=GET_NATIVE_FILE&dID=58603&dDocName=042302
        (page 28)

        Informieren Sie sich.

        • 1. Öffne einfach mal zufällig irgendeine Seite de MEDINISCHEN Korans und Du verstehst, wovon ich spreche.
          Ich kann’s auch anders sagen: Ich möchte nur, dass wir die Mohamedaner so behandeln, wie sie von Allah verpflichtet wurden uns zu behandeln, wenn sie das sagen haben werden.

          2. Ich bin nicht Österreicher und Wikipedia als Grundlage zu verwenden ist etwa so, wie die sozialistischen Parteien für ihre Meinung zu befragen. Es gibt nichts politisch korrekteres als Wikipedia!

          3. Nein! Weisst Du welche Bundesräte welche Rede dazu gehalten haben! Ich war da.

          4. Nein hab‘ ich nicht. Und eine Demokratie kann leider nur funktionieren, wenn die Medien funktionieren.
          Jede Partei, die hier die Wahrheit sagt, wird persönlich von den Medien angegriffen, d. h. „hat keinen Stil“.

          5. Ich habe gesagt, dass jeder, der unter 35 Jahren alt ist, in seinem eigenen Land eine Minderheit ist. Und Du bringst mir eine Statistik über das Durchschnittsalter in den einzelnen Regionen Österreichs! Was soll das?
          Und, nur weil ich jedem Ausländer schon am Flughafen drei lokale Pässe in die Hände drücke (Masseneinbürgerung), heisst das noch lange nicht, dass er assimiliert ist. Und jede Person, die nicht assimiliert ist, ist ein Ausländer.

  15. Zunehmender Antisemitismus war schon immer ein Zeichen für das Heraufziehen finsterer Zeiten. 911 war die Wasserscheide, seit diesem Datum fühlen sich Antisemiten weltweit wieder mutig und mehrheitsfähig.

    Eigentlich müßte man Antisemiten anders nennen, „Jünger des Hasses“ oder „Irrationalisten“, denn Antisemitismus ist nur eines der Symptome dieser Bekloppten. Alldem liegt ihre Charakterschwäche zugrunde, ihr Hang zu Selbstmitleid, Neid und Haß, ihr Untertanengeist, ihre Lemmingmentalität, ihre Feigheit vor Verantwortung und Erwachsenwerden, ihre Feigheit vor dem Leben, ihre Sucht nach Feindbildern. Fette Zeiten züchten solche Leute in Unmassen heran und die letzten 60 Jahre waren historisch beispiellos fett.

  16. „Der – überaus wirksame – Sperrzaun gegen die täglichen Selbstmordattentate wird als Pendant zur Berliner Mauer verurteilt.“

    Und zwar auch von Leuten, denen die echte Berliner Mauer völlig egal war und ist.

  17. Hallo Abi,

    Den Blog hier habe ich übrigens soeben abonnier tund zwar wegen deiner wärmsten Empfehlung oben!

    Übrigens nannten die sozialistischen Revolutionäre bereits vor über 70 Jahren meine Familie Untermenschen und zwar die Genossen, die mit dem Mufti von Jerusalem kungelten. Die deutsche, sozialistische Bewunderung des Islams hat also eine lange Geschichte. Schön, dass du dich dafür stark machst.

  18. Toller Beitrag, könnte jedes einzelne Wort unterschreiben!

    Danke und weiter so!

  19. Wenn Sie ein Freund Israels und der Juden sind, dann sind mir schon die Feinde lieber.

    Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des Philosemitismus. Das wäre richtig und das ist für uns Juden bedrohlich. Judenfreunde, die nichts anderes sind als Judenfeinde, nur umgekehrt, wollen uns schützen. Da bewahre uns Gott davor. Heuchler und Naivlinge, die blind sind für die Realität und nur deshalb Juden lieben, weil ihre Eltern sie gehasst haben, aus keinem anderen Grund.

  20. Das Gespenst geht nicht nur in Europa um. Vor ein paar Jahren habe ich auf einer Party in Los Angeles noch mit einer jüdischen Bekannten über Islamismus und Judenfeindlichkeit in Europa diskutiert. Sie nahm das nicht sonderlich ernst. Eben postet sie auf facebook:

    http://www.scpr.org/blogs/hettie-lynne-hurtes/2010/07/27/increase-anti-semitism/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter&utm_campaign=Feed%3A+HettieLynneHurtes+%28Hettie+Lynne+Hurtes%29&utm_content=FaceBook

  21. Your kind of intellectuals are the first to scream when it’s safe – and the first to shut their traps at the first sign of danger. They spend years spitting at the man who feeds them-and they lick the hand of the man who slaps their drooling faces. Diddn’t they deliver every country of Europe, one after another, to committees of goons, just like this one here? Diddn’t they scream their heads off to shut out every burglar alarm and to break every padlock open for the goons? Have you heard a peep out of them since? Diddn’t they scream that they were friends of labor? Do you hear them raising their voices about the chain gangs, the slave camps, the fourteen-hour workday and the mortality scurvy in the People’s States of Europe? No, but you do hear them telling the whip-beaten wretches that starvation is propriety, that slavery is freedom, that torture-chambers are brother-love and that if the wretches don’t understand it, then it’s their own fault that they suffer, and it’s the mangled corpses in jail who’re to blame for all their troubles, not the benevolent leaders!

    Intellectuals? You might have to worry about any other breed of men, but not about the modern intellectuals: they’ll swallowanything. I don’t feel so safe about the lousiest wharf rat in the longshoreman’s union: he’s liable to remember suddenly that he is a man-and then I won’t be able to keep him in line. But the intellectuals? That’s the one thing they’ve forgotten long ago. I guess it’s the one thing that all their education was aimed to make them forget. Do anything you please to the intellectuals. They’ll take it. (Fred Kinnan, Atlas Shrugged.)

    Natürlich gibt es gottseidank viele tapfere Ausnahmen, aber zuviele, vor allem linke, (selbsternannte) Intellektuelle und Prominente sowieso sind genauso gestrickt wie Kinnan es beschreibt. Letztes Beispiel: Oliver Stone.

  22. Als Ergänzung eine Geschichte aus einem Leserbrief von Werner Stenzig:

    Ich habe vor vielen Jahren (1958) in unserer Realschule Simon Wiesenthal erlebt (ja, das gab es damals). Er zeigte uns die ersten Fotos und Filmaufnahmen nach der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager – ich habe diesen Tag niemals vergessen.
    Auf meine Fragen an Familie, Lehrer und Umfeld bekam ich immer die gleiche Aussage: „Wir haben nichts gewusst“ („es gab zwar Gerüchte aber es gab keine Informationen, da es nur den Volksempfaenger und gleichgeschaltete Zeitungen gab“, etc. etc.).
    Ich habe mir damals als Junge geschworen dass mir so etwas nie passieren würde, dass meine Kinder und Enkelkinder mich einmal fragen würden „warum?“ und ich sagen würde, „davon habe ich nichts gewusst“.
    Unter anderem deshalb wurde ich Antikommunist. Dafür wurde ich jahrzehntelang in meinem Freundes- und Bekanntenkreis als Kalter Krieger bezeichnet (und bin heute engagiert im Kampf gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft. Islam ist fuer mich gleichzusetzen mit Nationalsozialismus und Kommunismus – totalitäre Systeme – Punkt ).
    Aber es war mir egal damals und auch heute. Ich habe immer versucht, mit Informationen und Daten zu überzeugen, aber die meisten Menschen ziehen leider eine „ungesunde Ignoranz“ vor.
    Durch meine jahrelange Auslandstätigkeit (ich lebe seit über 40 Jahren nicht in Deutschland) und eine intensive berufliche Reisetätigkeit in Afrika, Süd- und Mittelamerika, Nahost und Asien (mehr als 6 Monate im Jahr), habe ich etwas von der Welt gesehen und gelernt.
    Von meinen Reisen habe ich meinen Kindern immer wieder Zeitungen, Magazine und sonstige Informationen mitgebracht, zum Kennenlernen anderer Länder. Das hat dann dazu geführt, dass meine Kinder in der Deutschen Schule meiner Stadt von ihren 68-er Lehrern immer wieder als Kinder von „reaktionären “ Eltern behandelt wurden. Sie haben sich aber ganz gut verteidigt, nicht zuletzt weil sie zum Teil mehr Informationen über bestimmte Regionen oder Länder – z. B. Israel – hatten als die Lehrer selbst, die sich zum großen Teil nur von ihrer Ideologie leiten ließen, ohne große Kenntnisse der Realitäten.

  23. Die Schickeria erkennt die Zeichen der Zeit und stellt sich auf die Seite des politischen Mainstreams.

    Lieber Thomas,

    das wird sich leider nie oder selten ändern.

    Dummheit ist konjunkturunabhängig.

    Bleib‘ am Ball!

    Herzliche Grüße
    Bernd

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