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Falsche Freunde

30 Kommentare

Verwandte hat man, Freunde kann man sich aussuchen. Zeit für ein klares Wort an falsche Freunde.

Ja, ich bin gegen das System Islam. Ich bin gegen eine Kultur, die in ihrer Rückständigkeit und Gewalttätigkeit direkt dem Mittelalter entstammt, gegen die kollektive Beleidigtheit der Kollaborateure klerikal-faschistischer Regime und gegen das Macho-Gehabe von halbwüchsigen Idioten. Auch dass der massenhafte Import von anatolischen Analphabeten eine Bereicherung für unsere Gesellschaft ist, wage ich zu bezweifeln. Und ich verwehre mich dagegen, die Landnahme von Intoleranz und Antisemitismus im Namen des Islam unter dem Diktat der Political Correctness schweigend hinzunehmen oder gar billigend zu tolerieren.

Spätestens als im tausendfachen Mord von 9/11 die beiden Türme fielen, begann eine neue Epoche. Das Mittelalter hatte der Moderne den Krieg erklärt. Wir werden diesen Krieg nicht allein militärisch gewinnen können, sondern nur mit den Waffen, die Salman Rushdie einmahnt: „The fundamentalist believes that we believe in nothing. In his worldview, he has his absolute certainties, while we are sunk in sybaritic indulgences. To prove him wrong, we must first know that he is wrong. We must agree on what matters: kissing in public places, bacon sandwiches, disagreement, cutting-edge fashion, literature, generosity, water, a more equitable distribution of the world’s resources, movies, music, freedom of thought, beauty, love. These will be our weapons. Not by making war but by the unafraid way we choose to live shall we defeat them.“

Ich trete gegen den politischen Islam auf, weil ich für eine freie, offene Gesellschaft bin. Für Demokratie und Meinungsfreiheit, für Rechtsstaatlichkeit und Religionsfreiheit, für eine freie Marktwirtschaft, für gleiche Rechte von Mann und Frau, für das Recht auf Selbstbestimmung der eigenen Sexualität, für den Wert von Bildung, für die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg unabhängig von der Herkunft, für das Recht des Einzelnen, sein persönliches Glück zu suchen. Hier oder anderswo. Und ich wünsche mir eine Gesellschaft, die Menschen aus anderen Ländern mit offenen Armen empfängt, die diese Werte teilen. Das Fundament einer solchen Gesellschaft haben die Gründerväter Amerikas eindrucksvoll auf den Punkt gebracht: „We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.“ Nicht nur wegen dieses Satzes ist die amerikanische Unabhängigkeitserklärung eines der schönsten Manifeste der Freiheitsliebe in der Geschichte der Menschheit.

Dass ich gegen den Islam bin, bedeutet nicht, dass ich was gegen Muslime hätte. Im Gegenteil: im Kampf, den Rushdie schildert, sind aufgeklärte Muslime wie Necla Kelek oder Seyran Ates unsere engsten und wichtigsten Verbündeten. Und selbstverständlich sollen Muslime ihre eigenen Gotteshäuser bauen dürfen, sollen Moscheen errichten soviel sie wollen. Es geht nicht um die Anzahl der Moscheen, es geht darum, was darin gepredigt wird und wer sie finanziert. Man muss in jedem einzelnen Fall genau hinsehen, ob Gläubige ein Gotteshaus errichten oder ob von Iran, Saudi-Arabien oder der Türkei finanzierte Klerikalfaschisten ein Hoheitszeichen setzen wollen.

Wenn aber nun Rechtsradikale gegen Muslime hetzen, dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Und darum, all ihr Straches und Stadlers und christlich-fanatische Koranverbrenner, glaubt nicht, dass ihr in mir einen Bündnispartner habt! Ihr seid Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Gar nicht zu reden von euch dumpfen, glatzköpfigen Idioten, die Ausländer durch die Straßen jagen und Asylantenheime anzünden. Leider kann man euch nicht rauswerfen, weil es kein Land gibt, das euch nehmen würde.

Nein, ihr falschen Freunde von FPÖ & Co., man kann mit euch keinen Staat machen. Egal ob ihr eure Farbe gerade von blau in orange wechselt und wieder zurück, es kommt doch nur brauner Dreck dabei heraus. Man kann sich mit euch nicht verbünden, niemals, schon aus ästhetischen Gründen nicht. Ihr setzt das Ressentiment gegen die Vernunft, die Parole gegen das Argument, die Lautstärke gegen den guten Ton. Ihr vertretet nicht den kleinen Mann sondern den abgestumpften Kleinbürger. Ihr hetzt gegen die Schwächsten der Gesellschaft, weil ihr immer einen unter euch braucht, auf den ihr treten könnt. Ihr faselt von fremden Mächten und der Ostküste, um anderen die Schuld für euer Versagen zu geben.

Ihr seid keine Bündnispartner für eine offene Gesellschaft, ihr habt nur was gegen Ausländer. Ihr fühlt euch durch alles Fremde bedroht, weil es euer stumpfsinniges Blut und Boden Weltbild stört. Ihr wollt gar nicht, dass eingewanderte Türken sich integrieren, bilden und sozial aufsteigen, ihr wollt sie nur loswerden. Dabei seid ihr auch noch scheinheilig: plakatiert „Daham statt Islam“ und legt euch mit jedem arabischen Diktator ins Bett, den ihr kriegen könnt, von Saddam Hussein bis Muammar al-Gaddafi. Mir geht es nicht um „Pummerin statt Muezzin“, ich will auch nicht von Kirchenglocken aus dem Schlaf geläutet werden. Alles was ich will ist, dass Religion  Privatsache ist, mit der man Garnicht- oder Andersgläubige nicht belästigt.

Bevor ihr in der Gesellschaft ankommt, die ich meine, müsst ihr euch genauso verändern wie  ein türkischer Analphabet, der Karriere als Investmentbanker machen will. Wir werden sehen, wer am Ende schneller ist.

_________________________
Anmerkung: Daham statt Islam und Pummerin statt Muezzin waren Wahlkampfslogans der Wiener FPÖ bei der letzten Gemeinderatswahl. Am 10. Oktober 2010 wird in Wien wieder ein Gemeinderat gewählt. Der Slogan, den Spitzenkandidat H.C. Strache zum Auftakt des Wahlkampfs plakatieren ließ, lautet:
Mehr Mut zum Wiener Blut!
Zuviel Fremdes tut niemandem gut.

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30 thoughts on “Falsche Freunde

  1. Ist schon lustig wie der offensichtlich links gestrickte kostl sich getroffen fühlt wenn sich Eppinger gegen (Rechts)radikale abgrenzt.

  2. Mal so eine blöde Frage wegen US-Amerikanern?
    Welchen Staat auf dem Amerikanischen Kontinent gibt es noch der sich Vereinigte Staaten von Amerika nennt?
    Was bedarf es da der „Abgrenzung“? Kanada und die Kanadier wird man wohl kaum als Amerikaner bezeichnen und sie werden sich auch bedanken. Das ganze können wir jetzt mit anderen Staaten weiterführen…..
    Also ist diese „Abgrenzung“ von anderen schon völlig sinnfrei und zeigt……naja.

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  5. hier nur eine kleine Sprachkritik: die Wendung vom „tausendfachen Massenmord“ ist schräg. „Tausendfacher Mord“ – das geht. „Massenmord“ – das geht auch.
    Aber „tausendfacher Massenmord“ klingt nach tausend Akten, von denen jeder einzelne ein Massenmord ist. Da mag man zwar, wenn man „Massenmord“ bei drei Opfern beginnen lässt, noch gerade so auf die Opferzahl von 9/11 kommen – aber letztlich handelt es sich bei dem Anschlag doch um *einen* Akt, also einen Akt des Massenmords, nicht um tausende.
    (Nur um auch eine Anwendung für „tausendfacher Massenmord“ zu haben – man könnte sagen, dass die Deutschen – oder wenn man will: die Nazis oder die SS – tausendfachen Massenmordes schuldig sind ..

  6. bin ganz ihrer meinung,sie haben völlig recht.
    sie , heplev natürlich auch.aber es wird wohl sehr schwierig diese sache wieder ins lot zu bringen.ich denke aber , in the long run, müsste eigentlich intelligenz gewinnen.und ich denke der unterschied zwischen mittelalter und der moderne dürfte doch wohl angewandte intelligenz sein. allerdings sollten wir aufpassen das die kleriker nicht ihre hände an waffen bekommen ,die sie nie selber erfinden könnten (weil man postmoderne intelligenz and knowhow dafür braucht) aber benutzen ,benutzen können sie sie leider schon. leider haben ja auch im mittelalter apokalyps visionen immer einen hohen populären appeal gehabt.

  7. Ein sehr treffender und guter Beitrag,
    wenn doch nur alle bürger so denken würden.

  8. @ Kostl

    Schon der Begriff „US-Amerikaner“ ist ein einwandfreier Beweis fuer Dummheit, Ignoranz und blanken Anti-Amerikanismus, da man so die „US-Amerikaner“ – die ja, wie es schon der Fuehrer wusste, „halb verjudet und halb vernegert“ sind – von den wahren, echten Amerikanern trennen will.

    Noch eine Frage: wessen Heimat wurde denn jemals durch eine amerikanische Intervention schlechter und weniger frei? Deutschland? Japan? Suedkorea? Die Philippinen? Granada? Kuwait? Bosnien? Kosovo?

    • Interessant finde ich, daß vor Jahren noch das „Alte Europa“ den Antrag der Türkei auf eine Mitgliedschaft in der EU immer wieder mit der der Begründung ablehnte, die miesen Griechen hätten mal wieder ein Veto eingelegt. Vielleicht hätte man sich damals nicht auf dem Veto der Griechen ausruhen, sondern das Thema ernst nehmen sollen. Denn irgendwann begriffen auch die Griechen, daß die Europäer, die schon seit Jahrhunderten (allen voran die Deutschen) mit den Türken ihre Geschäfte machten, daß sie nur als Alibi benutzt wurden um die Beziehungen nicht zu gefährden. Damals galt die Türkei als säkulär und fortschrittlich, doch nachdem das Veto zurückgezogen wurde, fiel plötzlich allen die Verletzung der Menschenrechte, die Zugehörigkeit zu Asien und die Eigenart, Kopftücher zu tragen, auf. Ich kenne viele Griechen, die explizit für einen Beitritt sind, der ein europäisches Problem, welches all die Jahre eines war aber als griechisches deklariert wurde, endlich auch zu einem europäischen Problem MACHT.

      • Klar, seit der guten, alten Zeit ist die Türkei ja auch immer säkularer geworden und Erdogan ist der linksliberale Oberhirte. Es gibt keine islamistischen Hetzer und Israel ist der Türken liebtster Staat…

    • Der Kommentar war für aron2201sperber gedacht, Entschuldigung.

      @Franklin D. Rosenfeld

      „Schon der Begriff „US-Amerikaner“ ist ein einwandfreier Beweis fuer Dummheit, Ignoranz und blanken Anti-Amerikanismus, da man so die „US-Amerikaner“ – die ja, wie es schon der Fuehrer wusste, „halb verjudet und halb vernegert“ sind – von den wahren, echten Amerikanern trennen will.“

      Noch so einer. Ich habe weder von „Verjudung“ noch von „Vernegerung“ gesprochen, wollen Sie mir jetzt auch noch den „Totalen Krieg“ und die „Endlösung“ an den Kragen heften? Es würde mich nicht überraschen. Aber nur zu machen Sie sich lächerlich. Ich weiß nicht was Ihr Ihr Landsmann Hitler im Sinn hatte, darüber streiten sich bis heute die Experten, aber ich gebrauche den Begriff „US-Amerikaner“ um sie von anderen Amerikanern abzugrenzen. Aber wenn sie sich schon so echauffieren, kann ich auch gerne nur „Amerikaner“ sagen, oder gleich „Ami“, dann schreibe ich weniger und warte nur, bis sich ein Mexikaner aufregt, weil er sich auch zu diesem Kontinent zugehörig fühlt. Aber, wenn Sie es so wollen:
      Ja, echte Amerikaner sind für mich diejenigen, die von der hochgelobten Unabhängigkeitserklärung Deportation, Hunger und Tod erlitten haben als grenzenlose Freiheit.

      Zu Ihrer zweifelhaften Liste der selbstlosen „Engagements“, wo Sie viele Länder ausgelassen haben, füge ich nur Griechenland, den ersten Schauplatz des Kalten Krieges, zu (tun wir mal so, als hätte es auch nie ein Chile oder Nicaragua gegeben… und für Sie gibt es in Korea wohl nur einen Süden). Und passen Sie auf, wenn Sie den Balkan in den Mund nehmen. Als ehemaliger Soldat zur Zeit der Bombardierung Sarajevos zum Osterfest klingen Ihre Worte wie Hohn. (Wie soll man auch Moslems integrieren wenn man schon christliche Feste ignoriert) Informieren sie sich vorher, dann können wir weiterreden. Ich werde mir hier nicht die Finger wundschreiben, weil sich irgendein selbsternannter(?) Mossad-Apostel aus Pflichtgefühlen aufregt.

      Sehen Sie es ein. Die Politik der Amerikaner beruht auf dem römischen System „Teile und herrsche“.

      Sie können mich noch lange beschimpfen, aber die Fakten bleiben.

      • „aber ich gebrauche den Begriff „US-Amerikaner“ um sie von anderen Amerikanern abzugrenzen.“

        Genau. Es gibt also die perfiden US-Amerikaner (Ostküsten-Lobby usw.), und die „anderen Amerikaner“, die vermutlich alle protestantisch und deutsch- oder zumindest skandinavisch-stämmig sind.

      • Eigentlich wollte ich es lassen, weil Ihr hasserfüllter und ignoranter Text mit seinen „Fakten“ für sich spricht, aber diesen einen Satz will ich doch mal kommentieren:

        „Zu Ihrer zweifelhaften Liste der selbstlosen „Engagements“, wo Sie viele Länder ausgelassen haben, füge ich nur Griechenland, den ersten Schauplatz des Kalten Krieges, zu (tun wir mal so, als hätte es auch nie ein Chile oder Nicaragua gegeben… und für Sie gibt es in Korea wohl nur einen Süden).“

        Griechenland wurde knapp vor dem Fall hinter den eisernen Vorhang gerettet, und das Pinochet nicht nur ökonomisch, sondern vor allem menschlich weitaus besser war als der Möchtegern-Castro Allende, sollten auch Sie wissen, aller ideologischen Scheuklappen zum Trotz. Und dass Sie allen Ernstes Nicaragua erwähnen, zeigt, dass Sie nichts anderes als ein menschenverachtender Ideologe sind, der vermutlich heute noch glaubt, dass in der DDR alle glücklich und friedlich lebten.

  9. Langsam sollte jeder wissen das eine Frisur nichts mit Politik zu tun hat.

  10. Die FPÖ entlarvt sich ohnehin selbst:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/18/fpo-inserat-in-der-kronenzeitung/

    Sie will die Türken nicht in der EU haben, egal ob sie unsere Werte teilen oder nicht (dasselbe gilt im noch stärkeren Ausmaß für Juden). Der Kopftuch Islamismus ermöglicht eine saubere Trennung. Fehlt noch eine islamistische Türkei, in die man alle „islamistischen“ Türken (natürlich auch die Nichtislamisten) zurückschicken könnte. Die Nazis mussten die Juden noch zwingen, den Stern zu tragen – diese Aufgabe nimmt die AKP der FPÖ ab.

  11. Danke für diese klare und schlüssige Darstellung.

  12. Interessant wie viel Mühe sich der Autor geben muß, sich von gemeinen Rechtsradikalen abzugrenzen. Kein Wunder, das Sprachmuster und die leeren Worthülsen, die hier benutzt werden, kommen den Rechtsradikalen, die sich selbst natürlich auch nicht so bezeichnen, gefährlich nahe. Als was bezeichnet der Autor sich nun? Und gibt es „Klerikalfaschisten“ nur im Islam? Ich dachte, das Wort hätte eher seinen Ursprung in der „christlich“-katholischen Kollaboration mit den Nazis… Herr Eppinger wird es bestimmt besser wissen als wir alle.
    Und unterschwellig die USA mit Begriffen wie Freiheitsliebe zusammenzubringen, ist ein Schlag ins Gesicht jener, deren Heimat durch US Intervention ausgeblutet/geteilt/besetzt oder in die Hände von Diktatoren überlassen wurde.. Lassen sie die US-Amerikaner ersteinmal ihr Rassenproblem, ihren Vietnamkomplex und ihre Ignoranz überwinden, bevor Sie uns mit Manifesten von Vorvorgestern konfrontieren, die, wie die Geschichte gezeigt hat, nicht mehr wert sind als das Papier, auf die sie geschrieben wurden.

    • Seien Sie versichert, dass diese Abgrenzung ganz mühelos erfolgt.

      • So nette Leute wie dieser Kotzl werden die US-Amerikaner niemals „ihr Rassenproblem, ihren Vietnamkomplex und ihre Ignoranz“ überwinden lassen. Wäre ja noch schöner, wenn man auf denen nicht weiter rumprügeln dürfte. Egal, was die Amis geleistet haben und welche Probleme sie überwunden haben. (Hm, wer ist da der Rassist?)

        • Bleiben Sie einfach bei Ihrem nächsten Kommentar sachlich wie Herr Eppinger, auch wenn ich seinen Kommentar für fruchtlos und leer halte. Und wenn Sie schon nicht argumentieren können, durch die Verballhornung eines Pseudonyms verschaffen Sie sich bei mir keinen Respekt. Als überzeugter Demokrat steht für mich der Dialog an erster Stelle. Dafür gibt es Blogs und dafür hat ein Blog eine Kommentarfunktion. Ignoranz hingegen ist, nach Platon, die Wurzel allen Übels.
          Also wer trägt Die Schuld? „Rassisten“ wie ich (Sie schulden mir eigentlich eine Erklärung, wie Sie zu dieser Charakterisierung kommen) oder Ignoranten wie Sie?

          • Sagt ein Ignorant, der sich a) durch keine Fakten auch nur ansatzweise überzeugen zu lassen bereit ist und von dem ich b) Respekt nun überhaupt nicht erwarte.
            Weiter oben steht ein Kommentar des Beschwerdeführers, der ihn als faktenresistenten Ignoranten entlarven.

  13. Hätte dies alles nicht besser ausdrücken können.

    Zur Koranverbrennung ein weiterer Gedanke: statt ihn zu verbrennen, sollte man lieber öffentlich draus vorlesen.

  14. Hochspannender Blogbeitrag, danke. Leider glauben auch islamkritische Freund_innen in meinem Umfeld, mit einer FP-Stimme etwas Gutes zu tun. Das sind aber keine Verbündete eines aufgeklärten Rechtsstaats, wie hier richtig erläutert wird. Man kann – ja muss – islamkritisch sein, genau so wie katholisch-kritisch, opus-dei-kritisch usw. Man kann sich trotzdem schützend vor Kopftuch tragende Frauen stellen und sagen: So nicht, FPÖ und trotzdem wollen, dass diese Frauen kein Kopftuch mehr tragen. Es ist halt im Wahlkampf nicht immer leicht, differenzierte Diskussionen zu führen. Aber zumindest in Blogs wie diesen geht das. Dafür ein herzliches Danke.

    PS: Übrigens will die FP ja niemanden integrieren, daher ist sie ja eine bodenbereitende Kraft für Islamismus in Einwanderungsgesellschaften.

  15. >>Als im tausendfachen Massenmord von 9/11 die beiden Türme fielen, begann eine neue Epoche. Das Mittelalter hatte der Moderne den Krieg erklärt.<<
    Einspruch. Die Kriegserklärung erfolgte 1979. Seitdem hat die Kriegserklärung eine breitere personelle und organisatorische Basis bekommen.

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