S t a n d p u n k t e


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Worauf es ankommt

The fundamentalist believes that we believe in nothing. In his worldview, he has his absolute certainties, while we are sunk in sybaritic indulgences. To prove him wrong, we must first know that he is wrong. We must agree on what matters: kissing in public places, bacon sandwiches, disagreement, cutting-edge fashion, literature, generosity, water, a more equitable distribution of the world’s resources, movies, music, freedom of thought, beauty, love. These will be our weapons. Not by making war but by the unafraid way we choose to live shall we defeat them.

Salman Rushdie


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Szenen aus der Provinz

Wenn eine Stadt wie Linz „Kulturhauptstadt Europas 2009“ wird, verändert sie sich zwangsläufig. Am politischen Kleingeist ändert das aber nichts. Vom Leben in meiner Heimatstadt.

Der neue Slogan der Stahlstadt an der Donau hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Das ist schade, denn „Linz verändert“ ist ausgezeichnet. „In Linz beginnt‘s“ hat ja ohnehin nie gestimmt. Wenn man schon krampfhaft etwas auf „Linz“ reimen muss, dann lieber gleich „Provinz“. Das passt und ist nicht wirklich negativ, eine 200.000 Einwohner Stadt ist nun einmal keine Metropole. Außerdem ist ja eigentlich ganz Österreich Provinz, mit Ausnahme von Wien vielleicht, es reimt sich nur nicht so gut darauf (sorry, liebe Salzburger).

Linz ist jedenfalls Europas Kulturhauptstadt 2009, gemeinsam mit Vilnius. Entsprechend schön hat sich die Stadt herausgeputzt. Auf allen Baustellen wurde im Vorjahr mit Volldampf gearbeitet, um sich heuer in neuem Glanz präsentieren können. Das ist ganz gut gelungen. Zwar bedeutet Glanz in Linz immer auch Pflastersteine, weil man hier eine Vorliebe fürs Zupflastern hat, wo sich auch ein wenig Grün einmal ganz hübsch machen würde. Aber im Großen und Ganzen präsentiert sich die Stadt heuer von ihrer schönsten Seite und zur Halbzeit sind viele Projekte ausgesprochen positiv von der Bevölkerung angenommen worden. Installationen wie Höhenrausch oder das Gelbe Haus werden wir wohl vermissen.

Bleiben werden von 2009 die Wiedereröffnung des umgebauten Ars Electronica Centers und der Neubau des Südflügels des Linzer Schlossmuseums. Beides interessante architektonische Projekte, wenn auch keines ein Wahrzeichen des Kulturhauptstadtjahres wie es das Grazer Kunsthaus ist.

Dabei hätte Linz die einmalige Chance gehabt, mit dem „Theater im Berg“ einen architektonischen Glanzpunkt zu setzen, von dem es städtebaulich und touristisch nachhaltig profitiert hätte. Wie Bilbao vom Guggenheim-Museum. Doch nachdem das Projekt einstimmig beschlossen und mit den Bauvorbereitungen bereits begonnen worden war, scherte die FPÖ aus und initiierte im Jahr 2000 eine Volksbefragung: „Kleiner Mann zahlt große Oper“, tönte es von den Plakaten, die der schmissige Landesrat Hans Achatz damals landauf, landab affichieren ließ. Erwartungsgemäß wollten 60% keine große Oper zahlen und stimmten gegen ein neues Musiktheater. Da eine Volksbefragung rechtlich nicht bindend ist, die Beteiligung nur 50% betrug, und immerhin 200.000 mit „Ja“ gestimmt hatten, hätte man nun einfach weiter bauen können. So wie Bruno Kreisky, den das größte Volksbegehren der 2. Republik völlig kalt gelassen hat. Doch leider hatte die Achse der Feigheit aus schwarzer Landes- und roter Stadtregierung weder die Kraft noch den Willen, das Projekt durchzuziehen.

Auch gut. Es wäre ohnehin billiger, alle Opernbesucher mit dem Taxi nach Wien oder Salzburg zu fahren und ihnen als Draufgabe im Sacher oder beim Goldenen Hirschen ein Abendessen zu spendieren. Das hätte den zusätzlichen Vorteil, dass wir lauter reiche Taxler hätten und nicht so viele alte verdreckte Schrotthaufen herumfahren würden. Andererseits macht die Eröffnung eines Taxistandplatzes natürlich nicht so viel her wie die eines Opernhauses.

Also entschied man sich für eine typisch österreichische Lösung: Eine Oper wird jetzt doch gebaut, halt im Niemandsland zwischen Bahnhof und Landstraßenende und ein wenig fader. Für das Ergebnis dieser Provinzposse werden sich statt hunderttausender Touristen nur ein paar hartgesottene Architekturstudenten interessieren. Dafür wird die Oper am Bahnhof das Doppelte des Theaters im Berg kosten. Das hat der kleine Mann jetzt davon.

Aber zurück zum Thema. Wir wollten ja die Dynamik der frisch gebackenen Kulturhauptstadt loben und nicht alte Geschichten aufwärmen.

Der Prinz hat Linz geküsst. Dornröschen ist aus dem Schlaf erwacht und schön wie nie. Heißt der Prinz etwa „Linz09“, wie die Stadt ihr Kulturhauptstadtjahr nennt? Nein, die Linzer selbst haben sich neu erschaffen, hübsch aufgebrezelt treten sie eine neue Ära an. … Aus dem früheren Stahlrevier an der Donau ist ein kunstsinniges, umweltbewusstes Zentrum geworden, die Luft ist sauberer als in den meisten anderen österreichischen Städten.

Kleine Großstadt mit enormer Lebensqualität und mondänen Einsprengseln. … Linz ist eine lebendige Stadt mit Charakter. Eine Spätzünderin, die die Lust am Schönsein gerade erst entdeckt.

Das stammt nicht von mir. So schwärmt der SPIEGEL von der Stadt, in der ich lebe. Nicht zu unrecht. Seit ich 1980 hierher gekommen bin, hat Linz deutlich an Lebensqualität gewonnen und ist heute eine Stadt, in der man sich wohl fühlen kann. Trotzdem hat sich das 2005 im SPIEGEL noch ganz anders angehört:

Eigentlich geht man nicht nach Linz in die Disco. Eigentlich geht man überhaupt nicht nach Linz. Linz ist der Arsch der Welt: Chemie, Langeweile, Drogen. Womit man wiederum natürlich nach Linz muss, … in die Ghetto-Stadt Österreichs, das Härteste, was Österreich zu bieten hat.

Stimmt schon: Linz verändert!

Lisa Stocker: Der Prinz hat Linz geküsst (pdf)
Wolfgang Höbel: Hart wie Nutella (pdf)

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Last Lecture: Really Achieving Your Childhood Dreams

An amerikanischen Universitäten gibt es die Tradition der „last lecture“: Professoren halten eine Vorlesung, als würde es ihre letzte sein. Als Randy Pausch am 18. September 2007 an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh seine last lecture hielt, war das wörtlich zu verstehen. Pausch war zu diesem Zeitpunkt bereits unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt.

Die Erkrankung war aber nicht das Thema seiner Vorlesung, sondern wie man seine Kindheitsträume verwirklicht. „Really Achieving Your Childhood Dreams“ wurde zu einem mitreißenden Manifest des Lebensmuts, voller Humor, Weisheit und Optimismus.

Pausch richtete seine Vorlesung hauptsächlich an seine Kinder. Aber schon innerhalb weniger Tage hatten mehr als eine Million Menschen das Video aus dem Internet heruntergeladen. Pausch wurde weltberühmt und verarbeitete den Inhalt seines Referats zu einem Buch. „The Last Lecture“ erschien im April 2008 (auch in deutscher Übersetzung) und landete in den USA und in Deutschland sofort auf den Bestsellerlisten.

Seine eigenen Kindheitsträume waren:

  1. Sich in der Schwerelosigkeit aufzuhalten
  2. In der NFL Football zu spielen
  3. In der „World Book Encyclopedia“ einen Artikel zu veröffentlichen
  4. Captain Kirk zu sein
  5. Stofftiere zu gewinnen
  6. Ein Disney Imagineer zu sein

Randy Pausch starb am 25. Juli 2008 im Alter von 47 Jahren. Sein Leben hat Millionen Mut gegeben.


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Im Bett mit dem Tod

Die Macht der Mafia erstreckt sich auch auf Liebe und Sex. Die Frauen der Bosse leben nach einem archaischen Ehrenkodex. Wer ihn verletzt, dem droht ein schreckliches Schicksal.

Im Land des Verbrechens Frau zu sein ist heikel. Es gelten vertrackte Regeln, eherne Bräuche, unlösbare Bande. Dort, wo die Mafia regiert, sind Frauen einem starren, unverbrüchlichen Verhaltenskodex unterworfen, der sie zu einem riskanten Balanceakt zwischen Fortschrittlichkeit und Tradition, zwischen moralischen Zwängen und grenzenloser Kaltschnäuzigkeit in Geschäftsdingen nötigt. Sie dürfen Mordaufträge erteilen, aber keinesfalls fremdgehen oder ihren Mann verlassen. Sie dürfen nach Belieben in ganze Branchen investieren, aber sich bloß nicht schminken, wenn ihr Mann hinter Gittern ist. …

Bei der Erziehung ist Sexualität ein prägendes Element. »Niemals unter einer Frau«, lautet die Maxime. Wer beim Sex unten liegt, lässt sich auch sonst unterbuttern. »Niemals Oralverkehr.« Sich als Mann oral befriedigen zu lassen, ist in Ordnung, es bei einer Frau zu tun, »hündisch«. »Werde niemals jemandes Hund«, lautet eine alte Parole, an die sich bis heute ein Großteil selbst der jüngeren Gefolgschaft hält. Außerhalb Italiens herrschen noch strengere Gesetze. …

»Bei uns ist ficken schlimmer als morden. Besser, man bringt die Frau eines Bosses um. Da hat man zumindest die Chance, begnadigt zu werden, aber wenn man sie fickt, ist man tot.« (pdf)

Roberto Saviano, DIE ZEIT


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10 Gebote für Fußball und Business

Fußball und das wirkliche Leben haben einiges gemeinsam. Aus der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland lassen sich 10 Gebote ableiten, die gleichermaßen für den Sport wie fürs Geschäftsleben gelten:

1. Das Bewusstsein schafft das Sein.
Nur wenn du vom Erfolg überzeugt bist und dich durch keine Zweifel irritieren lässt, wirst du ihn erzielen können. Der Glaube versetzt Berge. „Wir wollen Weltmeister werden“ war nicht nur Jürgen Klinsmanns Ansage für die Medien. Es war Programm, Mantra und self fulfilling prophecy zugleich. Das ist überaus ansteckend: Am Anfang glaubt es einer, dann eine ganze Mannschaft, dann ein ganzes Land. Dass die Deutschen die WM letztlich nicht gewonnen haben, spielt keine Rolle. Mehr Hype kann man bei einer Heim-WM ohnehin nicht erzeugen.

2. Angriff ist die beste Verteidigung.
Die Herzen schlagen für die Löwen, nicht für die Hasenfüße. Wenn du kämpfst, hast du die Sympathie des Publikums, das hilft dir zu gewinnen. Vor Angst gestorben ist auch tot: Wichtiger als Fehler zu vermeiden ist Stärken zu entwickeln. Dass mit Italien eine der defensiv stärksten Mannschaften den Titel geholt hat, ist kein Widerspruch: In der Verlängerung gegen Deutschland hat die Mannschaft auf vollen Angriff gesetzt. Diese paar Minuten haben letztlich die WM entschieden.

3. Lass sie reden und mache deine Arbeit.
Wenn man Erfolg will, muss man den eigenen Weg finden. Kommentare von außen sind willkommen, lehr- und hilfreich. Entscheidend ist aber, dass man seinen eigenen Weg konsequent beschreitet. Führender Proponent dieses Gebots war Jürgen Klinsmann. Am Ende habe es dann natürlich immer alle gewusst, und die ehemaligen Fallensteller wechseln ins Lager der Schulterklopfer, einschließlich Kaiser „es kann nur Einen geben“ Franz.

4. Konsequenz. Konsequenz. Konsequenz.
Man muss auf sein Ziel fokussiert sein und alles Nebensächliche ausblenden. Nur wenn man sein Leben konsequent auf sein Ziel ausrichtet, kann man Außerordentliches erreichen – siehe Jens Lehmann, der die letzten 2 Jahre praktisch nur für diese WM gelebt hat (ohne zu wissen, ob er überhaupt als No. 1 nominiert wird) und bei der WM gegen Argentinien seine Sternstunde hatte.

5. Arbeit schlägt Talent.
Talent brauchst Du sowieso. Alle sind gut. Im Wettbewerb geht es letztlich nicht darum, wer die besten Haltungsnoten erhält. Es zählt einzig und allein, wer das Spiel gewinnt. Im Zweifelsfall gewinnt derjenige, der am Besten vorbereitet ist und seine Taktik am konsequentesten umsetzt. Aus diesem Grund hat Thomas Muster eine Weltkarriere gemacht und nicht Horst Skoff.

6. Jedes Detail entscheidet.
Unvergesslich ist die Szene, in der sich Jens Lehmann vor dem entscheidenden Elfmeter der Argentinier einen Spickzettel aus dem Stutzen holt, auf dem die bevorzugten Elferstöße der gegnerischen Schützen notiert sind, und dann genau diesen Elfer hält. Wenn es darauf ankommt, kann – und wird – die sorgfältige Vorbereitung den entscheidenden Vorteil verschaffen. Selbst wenn er nur darin besteht, den Gegner zu verunsichern.

7. Einsatz lohnt sich.
Du erreichst nur etwas, wenn du mit vollem Einsatz kämpfst bis zum Schluss. Michael Ballack konnte zwar in der Verlängerung gegen Argentinien wegen seiner Wadenkrämpfe nicht mehr gehen, verwandelte aber trotzdem seinen Elfer mit traumwandlerischer Sicherheit und war bis zum Schlusspfiff eine entscheidende Stütze seiner Mannschaft. Ein anderes Beispiel bot der absolute Siegeswille der Italiener am Beginn der Nachspielzeit gegen Deutschland, er war die Basis für ihren Weltmeistertitel.

8. Teamgeist ist alles.
Mit einem starken Chef gewinnt immer das beste Kollektiv, das am harmonischsten zusammenspielt. Eine gute Mannschaft ist mehr als die Summe ihrer Teile. Der Star von heute erfüllt ohne Allüren seine Aufgaben und gibt als vollendeter Teamplayer alles für sein Team. Dass elf Stars noch keine Mannschaft machen, hat man an Brasilien gesehen.

9. Das Glück gehört dem Tüchtigen.
Ohne Glück geht gar nichts. Nun kann man Glück zwar nicht erzwingen, es folgt aber meistens der Arbeit.

10. Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.
Verdammen aber auch nicht. Abgerechnet wird am Ende: es gewinnt der mit dem größten Durchhaltevermögen. Wer hätte nach der Vorrunde auf Italien gesetzt?

11. Nothing succeeds like success.
Pfeif auf die 10 Gebote und habe Erfolg. Wenn du Erfolg hast, hast du alles richtig gemacht. Wenn nicht, war alles falsch.

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Lebensmotto

Far better it is to dare mighty things, to win glorious triumphs, even though checkered by failure, than to rank with those poor spirits who neither enjoy much nor suffer much, because they live in that grey twilight that knows neither victory nor defeat.

Theodore Roosevelt, Speech at the Hamilton Club, Chicago (10 April 1899)

Weitaus besser ist es, gewaltige Dinge zu wagen und glorreiche Siege zu erringen, selbst wenn man von Fehlschlägen geprüft wird, als zu jenen Kleingeistern zu zählen, die weder große Freude noch großes Leid empfinden, weil sie in jenem grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt.


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Das schönste Manifest der Freiheitsliebe

The Declaration of Independence
In Congress, July 4, 1776

The unanimous Declaration of the thirteen united States of America

When in the Course of human events, it becomes necessary for one people to dissolve the political bands which have connected them with another, and to assume among the powers of the earth, the separate and equal station to which the Laws of Nature and of Nature’s God entitle them, a decent respect to the opinions of mankind requires that they should declare the causes which impel them to the separation.

We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.

That to secure these rights, Governments are instituted among Men, deriving their just powers from the consent of the governed,

That whenever any Form of Government becomes destructive of these ends, it is the Right of the People to alter or to abolish it, and to institute new Government, laying its foundation on such principles and organizing its powers in such form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness. Prudence, indeed, will dictate that Governments long established should not be changed for light and transient causes; and accordingly all experience hath shewn, that mankind are more disposed to suffer, while evils are sufferable, than to right themselves by abolishing the forms to which they are accustomed. But when a long train of abuses and usurpations, pursuing invariably the same Object evinces a design to reduce them under absolute Despotism, it is their right, it is their duty, to throw off such Government, and to provide new Guards for their future security.

Such has been the patient sufferance of these Colonies; and such is now the necessity which constrains them to alter their former Systems of Government. The history of the present King of Great Britain is a history of repeated injuries and usurpations, all having in direct object the establishment of an absolute Tyranny over these States. To prove this, let Facts be submitted to a candid world.

He has refused his Assent to Laws, the most wholesome and necessary for the public good.

He has forbidden his Governors to pass Laws of immediate and pressing importance, unless suspended in their operation till his Assent should be obtained; and when so suspended, he has utterly neglected to attend to them.

He has refused to pass other Laws for the accommodation of large districts of people, unless those people would relinquish the right of Representation in the Legislature, a right inestimable to them and formidable to tyrants only.

He has called together legislative bodies at places unusual, uncomfortable, and distant from the depository of their public Records, for the sole purpose of fatiguing them into compliance with his measures.

He has dissolved Representative Houses repeatedly, for opposing with manly firmness his invasions on the rights of the people.

He has refused for a long time, after such dissolutions, to cause others to be elected; whereby the Legislative powers, incapable of Annihilation, have returned to the People at large for their exercise; the State remaining in the mean time exposed to all the dangers of invasion from without, and convulsions within.

He has endeavoured to prevent the population of these States; for that purpose obstructing the Laws for Naturalization of Foreigners; refusing to pass others to encourage their migrations hither, and raising the conditions of new Appropriations of Lands.

He has obstructed the Administration of Justice, by refusing his Assent to Laws for establishing Judiciary powers.

He has made Judges dependent on his Will alone, for the tenure of their offices, and the amount and payment of their salaries.

He has erected a multitude of New Offices, and sent hither swarms of Officers to harrass our people, and eat out their substance.

He has kept among us, in times of peace, Standing Armies without the Consent of our legislatures.

He has affected to render the Military independent of and superior to the Civil power.

He has combined with others to subject us to a jurisdiction foreign to our constitution, and unacknowledged by our laws; giving his Assent to their Acts of pretended Legislation:

For Quartering large bodies of armed troops among us:

For protecting them, by a mock Trial, from punishment for any Murders which they should commit on the Inhabitants of these States:

For cutting off our Trade with all parts of the world:

For imposing Taxes on us without our Consent:

For depriving us in many cases, of the benefits of Trial by Jury:

For transporting us beyond Seas to be tried for pretended offences

For abolishing the free System of English Laws in a neighbouring Province, establishing therein an Arbitrary government, and enlarging its Boundaries so as to render it at once an example and fit instrument for introducing the same absolute rule into these Colonies:

For taking away our Charters, abolishing our most valuable Laws, and altering fundamentally the Forms of our Governments:

For suspending our own Legislatures, and declaring themselves invested with power to legislate for us in all cases whatsoever.

He has abdicated Government here, by declaring us out of his Protection and waging War against us.

He has plundered our seas, ravaged our Coasts, burnt our towns, and destroyed the lives of our people.

He is at this time transporting large Armies of foreign Mercenaries to compleat the works of death, desolation and tyranny, already begun with circumstances of Cruelty & perfidy scarcely paralleled in the most barbarous ages, and totally unworthy the Head of a civilized nation.

He has constrained our fellow Citizens taken Captive on the high Seas to bear Arms against their Country, to become the executioners of their friends and Brethren, or to fall themselves by their Hands.

He has excited domestic insurrections amongst us, and has endeavoured to bring on the inhabitants of our frontiers, the merciless Indian Savages, whose known rule of warfare, is an undistinguished destruction of all ages, sexes and conditions.

In every stage of these Oppressions We have Petitioned for Redress in the most humble terms: Our repeated Petitions have been answered only by repeated injury. A Prince whose character is thus marked by every act which may define a Tyrant, is unfit to be the ruler of a free people.

Nor have We been wanting in attentions to our Brittish brethren. We have warned them from time to time of attempts by their legislature to extend an unwarrantable jurisdiction over us. We have reminded them of the circumstances of our emigration and settlement here. We have appealed to their native justice and magnanimity, and we have conjured them by the ties of our common kindred to disavow these usurpations, which, would inevitably interrupt our connections and correspondence. They too have been deaf to the voice of justice and of consanguinity. We must, therefore, acquiesce in the necessity, which denounces our Separation, and hold them, as we hold the rest of mankind, Enemies in War, in Peace Friends.

We, therefore, the Representatives of the united States of America, in General Congress, Assembled, appealing to the Supreme Judge of the world for the rectitude of our intentions, do, in the Name, and by Authority of the good People of these Colonies, solemnly publish and declare, That these United Colonies are, and of Right ought to be Free and Independent States; that they are Absolved from all Allegiance to the British Crown, and that all political connection between them and the State of Great Britain, is and ought to be totally dissolved; and that as Free and Independent States, they have full Power to levy War, conclude Peace, contract Alliances, establish Commerce, and to do all other Acts and Things which Independent States may of right do. And for the support of this Declaration, with a firm reliance on the protection of divine Providence, we mutually pledge to each other our Lives, our Fortunes and our sacred Honor.

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